Gian van Veen gegen James Wade: World Grand Prix 2026

Gian van Veen gegen James Wade: Generationenduell beim World Grand Prix
Beim World Grand Prix 2026 wartet im Viertelfinale ein besonders interessantes Duell: Gian van Veen trifft in Leicester auf James Wade. Der 24-jährige Niederländer gehört inzwischen fest zur Weltspitze, auf der anderen Seite steht einer der erfahrensten Spieler im gesamten Teilnehmerfeld. Für beide geht es um einen Platz im Halbfinale.
Van Veen musste sich seinen Weg in die Runde der letzten Acht deutlich härter erarbeiten als noch zum Turnierstart. James Wade kommt dagegen mit einer starken Leistung gegen Stephen Bunting in das Duell.
Gian van Veen kämpft sich gegen Ryan Searle zurück
In der ersten Runde des PDC World Grand Prix hatte Van Veen Dirk van Duijvenbode noch glatt mit 2:0 besiegt. Gegen Ryan Searle wurde es anschließend wesentlich komplizierter.
Der Niederländer gewann den ersten Satz, geriet danach jedoch mit 1:2 in Rückstand. Im vierten Satz stand das Match auf der Kippe, doch Van Veen rettete sich in den entscheidenden fünften Durchgang. Dort ließ er Searle keine weitere Chance und gewann den Satz mit 3:0.
Gerade diese Reaktion dürfte für Van Veen wichtig gewesen sein. Spielerisch war noch nicht alles perfekt, doch in der entscheidenden Phase fand er rechtzeitig seine Doppel und blieb unter Druck stabil.
James Wade zeigt seine Stärke auf den Doppeln
James Wade startete mit einem 2:1 gegen Joe Cullen in den World Grand Prix Darts und steigerte sich anschließend deutlich. Gegen Stephen Bunting gewann der Engländer mit 3:1.
Wade kam dabei auf einen Average von 93,20 und produzierte 15 Aufnahmen mit mindestens 140 Punkten. Besonders im Double-in-Double-out-Format zeigte sich erneut seine große Stärke: Er nutzte seine Chancen auf dem äußeren Ring konsequent und ließ sich auch von einem starken Bunting nicht aus der Ruhe bringen.
Bemerkenswert ist dabei die Erfahrung des 43-Jährigen. Wade nimmt bereits zum 22. Mal am World Grand Prix teil und gewann das Turnier 2007 sowie 2010. Trotzdem beschreibt er das besondere Double-in-Format weiterhin als enorm unangenehm und nervenaufreibend.
Erfahrung gegen eine neue Generation
Das Viertelfinale zwischen Gian van Veen und James Wade bringt damit zwei völlig unterschiedliche Spielergenerationen zusammen.
Van Veen steht für die jüngere Generation, die sich in den vergangenen Jahren immer stärker in den großen PDC-Turnieren etabliert hat. Wade spielt dagegen seit mehr als zwei Jahrzehnten auf höchstem Niveau und weiß genau, wie man Matches gewinnt, auch wenn spielerisch nicht jeder Dart perfekt sitzt.
Gerade beim World Grand Prix kann diese Fähigkeit entscheidend werden. Durch den notwendigen Treffer auf ein Doppel zu Beginn jedes Legs können einzelne Fehler den Rhythmus eines Matches schnell verändern.
Van Veen hat gegen Searle bereits gezeigt, dass er sich aus schwierigen Situationen befreien kann. Wade wiederum kommt mit einer seiner bislang besten Leistungen des Turniers in das Viertelfinale.
Drei gewonnene Sets trennen einen der beiden nun vom Halbfinale. Das Duell gehört damit zu den spannendsten Paarungen des Viertelfinalabends in Leicester.








