World Grand Prix 2026: Price dominiert Smith, Joyce stark

World Grand Prix 2026: Price dominiert Smith, Joyce setzt Sensationslauf fort
Der World Grand Prix 2026 hat am 30. September seine ersten vier Viertelfinalisten gefunden. In Leicester gab es dabei gleich mehrere klare Ergebnisse. Gerwyn Price ließ Ross Smith beim 3:0 keine Chance, Ryan Joyce setzte seinen starken Turnierlauf gegen Danny Noppert fort und auch Nathan Aspinall sowie Jonny Clayton stehen in der nächsten Runde.
Besonders auffällig: Drei der vier Achtelfinals endeten ohne Satzverlust. Nach den vielen Überraschungen der ersten Runde scheint sich das Feld nun langsam zu sortieren.
Gerwyn Price lässt Ross Smith keine Chance
Das deutlichste Statement des Abends kam von Gerwyn Price.
Der Waliser schlug Ross Smith mit 3:0 nach Sätzen und zog damit souverän ins Viertelfinale ein. Smith war mit viel Selbstvertrauen nach Leicester gekommen. Erst wenige Tage zuvor hatte er die World Series of Darts Finals in Amsterdam gewonnen und dort eine der stärksten Wochen seiner Saison erlebt.
Gegen Price fand er diesmal jedoch keine passende Antwort.
Price kontrollierte das Match über weite Strecken und ließ Smith kaum Gelegenheit, sich in die Partie zurückzuarbeiten. Gerade im Double-in, Double-out-Format wirkte der Waliser deutlich sicherer und nutzte seine Chancen konsequent.
Für Price ist der Sieg auch mit Blick auf die kommenden Runden wichtig. Er hat bereits 2020 den World Grand Prix gewonnen und kennt die besonderen Anforderungen dieses Turniers bestens.
Jetzt wartet das rein walisische Viertelfinale
In der nächsten Runde kommt es zu einem besonderen Duell.
Gerwyn Price trifft auf Jonny Clayton.
Clayton setzte sich gegen Wessel Nijman mit 3:1 durch und beendete damit den Lauf eines der konstantesten ProTour-Spieler dieser Saison.
Nijman hatte in Runde eins Rob Cross ohne Satzverlust ausgeschaltet und ging mit viel Selbstvertrauen in das Achtelfinale. Clayton zeigte jedoch einmal mehr, wie gefährlich er auf der großen Bühne sein kann.
Damit steht bereits fest, dass mindestens ein Waliser das Halbfinale des World Grand Prix 2026 erreichen wird.
Ryan Joyce setzt seinen Lauf fort
Eine der interessantesten Geschichten des Turniers schreibt weiterhin Ryan Joyce.
Nachdem er in der ersten Runde bereits Michael van Gerwen überraschend mit 2:1 ausgeschaltet hatte, legte er gegen Danny Noppert direkt nach.
Diesmal wurde es sogar deutlich.
Joyce gewann mit 3:0 und gab damit über die gesamte Partie keinen Satz ab. Nach Van Gerwen musste nun also auch der nächste erfahrene Niederländer gegen ihn die Heimreise antreten.
Der Engländer hat damit innerhalb weniger Tage zwei Gegner ausgeschaltet, denen vor Turnierbeginn ein tiefer Lauf zugetraut wurde.
Spätestens jetzt ist klar: Joyce ist in Leicester nicht mehr nur die Überraschung der ersten Runde.
Aspinall beendet Woodhouse-Lauf
Auch Nathan Aspinall steht im Viertelfinale.
Der Engländer besiegte Luke Woodhouse mit 3:0 und stoppte damit den Spieler, der zum Auftakt für die größte Sensation des Turniers gesorgt hatte.
Woodhouse hatte Titelverteidiger Luke Littler in Runde eins mit 2:1 ausgeschaltet und damit den gesamten Turnierbaum verändert. Gegen Aspinall konnte er diesen Schwung jedoch nicht mitnehmen.
Aspinall spielte das Match routiniert herunter und ließ Woodhouse keine echte Möglichkeit, noch einmal für eine Überraschung zu sorgen.
Damit wartet nun ein interessantes Viertelfinale zwischen Aspinall und Joyce.
World Grand Prix Ergebnisse vom 30. September
| Match | Ergebnis |
|---|---|
| Danny Noppert gegen Ryan Joyce | 0:3 |
| Jonny Clayton gegen Wessel Nijman | 3:1 |
| Gerwyn Price gegen Ross Smith | 3:0 |
| Luke Woodhouse gegen Nathan Aspinall | 0:3 |
Diese Viertelfinals stehen bereits fest
Nach dem ersten Achtelfinalabend sind zwei Viertelfinalpaarungen fix:
Ryan Joyce gegen Nathan Aspinall
Jonny Clayton gegen Gerwyn Price
Beide Duelle erzählen eine völlig andere Geschichte.
Joyce ist der Überraschungsmann des Turniers und trifft nun auf einen erfahrenen Major-Spieler, der genau weiß, wie man sich durch schwierige Matches kämpft.
Clayton gegen Price ist dagegen ein Duell zweier etablierter walisischer Topspieler. Beide haben genügend Erfahrung, um dieses Turnier zu gewinnen.
Price und Joyce prägen den Abend in Leicester
Der World Grand Prix 2026 hat auch am 30. September gezeigt, wie schnell sich ein Turnierbild verändern kann.
Ross Smith kam als frisch gekrönter Champion nach Leicester und ist raus. Luke Woodhouse eliminierte erst Littler und wurde nun selbst deutlich gestoppt. Wessel Nijman konnte seine starke Saison nicht in ein Viertelfinale umwandeln.
Dafür setzen Gerwyn Price und Ryan Joyce ihre Läufe fort.
Für Darts heute sind genau diese beiden Namen nach diesem Abend die größten Geschichten: Price wirkt zunehmend wie ein ernsthafter Titelkandidat, während Joyce weiterhin Gegner ausschaltet, die auf dem Papier deutlich höher eingeschätzt wurden.
Und der World Grand Prix ist noch lange nicht vorbei.








