Chas Barstow gewinnt England Classic mit 110,51 Average

Chas Barstow gewinnt England Classic 2026 mit überragendem 110,51 Average
Chas Barstow hat die England Classic 2026 mit einer außergewöhnlichen Leistung gewonnen. Der Engländer besiegte Robbie Martin im Finale in Selsey klar mit 5:0 und spielte dabei einen beeindruckenden Drei-Dart-Average von 110,51 Punkten. Für Barstow war es der erste Ranglistentitel auf der WDF Tour.
Das Endspiel dauerte nur rund 13 Minuten. Obwohl Martin selbst einen starken Average von 96,91 Punkten erreichte, gewann er kein einziges Leg. Barstow überzeugte mit konstant hohem Scoring und einer nahezu fehlerfreien Leistung in den entscheidenden Momenten.
Fünf Legs in nur 13 Minuten: Barstow dominiert das Finale
Von Beginn an bestimmte Barstow das Tempo der Begegnung. Bereits das erste Leg entschied er mit 15 Darts für sich. Anschließend steigerte er seine Leistung und ließ seinem Gegner kaum Möglichkeiten, ins Match zurückzufinden.
Im zweiten und dritten Leg benötigte der Engländer jeweils nur 13 Darts. Dabei gelangen ihm auch zwei 180er. Mit einem weiteren starken Durchgang in 14 Darts erhöhte er auf 4:0.
Auch im fünften Leg blieb Barstow konzentriert. Er beendete die Partie mit einem weiteren 13-Darter und machte den deutlichen 5:0-Erfolg perfekt.
Besonders bemerkenswert war, dass Martin keineswegs schlecht spielte. Der Finalist erzielte selbst vier 180er und kam mehrfach in aussichtsreiche Positionen. Doch Barstow war auf den Doppelfeldern schneller und nutzte seine Chancen konsequent.
England Classic 2026: Die Finalstatistiken
| Statistik | Chas Barstow | Robbie Martin |
|---|---|---|
| Gewonnene Legs | 5 | 0 |
| Drei-Dart-Average | 110,51 | 96,91 |
| 180er | 2 | 4 |
| Spieldauer | Rund 13 Minuten | |
| Ergebnis | 5:0 |
Der Average von 110,51 Punkten unterstreicht die außergewöhnliche Qualität von Barstows Finalauftritt.
Der Engländer benötigte insgesamt nur 68 Darts für seine fünf gewonnenen Legs. Vor allem die Kombination aus hohem Scoring und schnellem Finishing machte den Unterschied.
Der Weg zum Titel: Barstow überzeugt auch gegen starke Gegner
Schon vor dem Finale hatte Chas Barstow bei den England Classic 2026 mehrfach seine Klasse gezeigt.
Besonders stark präsentierte er sich in der Runde der letzten 32 gegen Nick Fullwell. Beim klaren 4:0-Erfolg erreichte er einen Average von 105,47 Punkten.
Im Viertelfinale setzte sich Barstow mit 4:1 gegen Paul Lewis durch. Seine größte Herausforderung wartete allerdings im Halbfinale.
Gegen Kaya Baysal entwickelte sich ein spannendes Match, das erst im entscheidenden siebten Leg entschieden wurde. Barstow behielt die Nerven und gewann knapp mit 4:3.
Alle Ergebnisse von Chas Barstow
| Runde | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|
| Auftaktrunde | Graham Kallum | 4:0 |
| Nächste Runde | Reece Colley | 4:2 |
| Letzte 64 | Dom Taylor | 4:0 |
| Letzte 32 | Nick Fullwell | 4:0 |
| Achtelfinale | Callum Grealis | 4:2 |
| Viertelfinale | Paul Lewis | 4:1 |
| Halbfinale | Kaya Baysal | 4:3 |
| Finale | Robbie Martin | 5:0 |
Insgesamt gewann Barstow acht Begegnungen und musste lediglich im Halbfinale bis ins Entscheidungsleg gehen.
Robbie Martin erreicht nach starken Leistungen das Endspiel
Auch Robbie Martin spielte ein überzeugendes Turnier in Selsey.
Auf seinem Weg ins Finale besiegte er unter anderem Dmitrii Rogov mit 4:1 und erzielte dabei einen Average von 101,45 Punkten.
Im Achtelfinale gegen Tom Cromwell überzeugte Martin erneut mit einem dreistelligen Durchschnitt. Beim 4:0-Erfolg erreichte er 100,20 Punkte.
Nach einem weiteren klaren Sieg gegen Jarred Cole setzte sich Martin im Halbfinale mit 4:2 gegen Mason Teese durch.
Im Endspiel reichte seine starke Scoring-Leistung allerdings nicht aus, um Barstow ernsthaft zu gefährden.
Erster WDF-Titel und 1.500 Pfund Preisgeld für Barstow
Mit seinem Triumph bei den England Classic 2026 sicherte sich Chas Barstow seinen ersten WDF-Ranglistentitel und ein Siegerpreisgeld von 1.500 Pfund.
Das Turnier wurde im Seal Bay Resort im englischen Selsey ausgetragen und gehörte zum Veranstaltungswochenende der England Classic und England Masters.
Für Barstow ist dieser Erfolg ein wichtiger Schritt. Der Engländer hatte bereits auf der PDC Challenge Tour sein Potenzial gezeigt. Nun konnte er seine Form auch auf der WDF-Bühne mit einem Titel bestätigen.
Vor allem sein Average von 110,51 im Finale wird in Erinnerung bleiben. Eine solche Leistung über fünf Legs zeigt, wie gefährlich Barstow sein kann, wenn Scoring und Checkout-Spiel gleichzeitig funktionieren.
Mit diesem Auftritt hat er sich für kommende WDF-Turniere als Spieler empfohlen, den die Konkurrenz unbedingt im Blick behalten muss.








