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Home›Dartsspieler›Alan Soutar Darts: Karriere, Erfolge und Profil

Alan Soutar Darts: Karriere, Erfolge und Profil

By Wenzel
September 1, 2026
51
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Alan Soutar Spielerprofil

Alan Soutar: Karriere und Erfolge von „Soots“

Alan Soutar gehört zu den bekanntesten schottischen Spielern auf der aktuellen PDC Tour. Der Rechtshänder aus Arbroath kam vergleichsweise spät in den professionellen PDC-Circuit, etablierte sich nach seiner Tour-Card-Qualifikation 2021 aber schnell auf höchstem Niveau. Zu seinen größten Erfolgen gehören ein Players-Championship-Titel, zwei Achtelfinals bei der PDC World Championship und das Viertelfinale beim Grand Slam of Darts.

Seinen ersten PDC-Ranglistentitel gewann Soutar 2024 bei Players Championship 11 in Hildesheim. Im Finale setzte er sich mit 8:7 gegen Daryl Gurney durch und krönte einen Turniertag, an dem er unter anderem Martin Lukeman, Danny Noppert, Ritchie Edhouse und Dirk van Duijvenbode besiegt hatte.

Auch vor seiner Zeit bei der PDC war Soutar erfolgreich. Er vertrat Schottland jahrelang im BDO- und WDF-System und gewann 2013 mit der schottischen Mannschaft Gold beim WDF World Cup. 2019 folgte außerdem der Titel bei den Helvetia Open.

2026 gehört „Soots“ weiterhin zum PDC-Circuit. In der aktuellen PDC World Ranking wird er auf Platz 60 geführt. Damit befindet er sich in einem wichtigen Bereich der Order of Merit, denn langfristig geht es für ihn auch darum, seinen Platz innerhalb der Top 64 und damit seinen Tour-Card-Status abzusichern.

Alan Soutar im Überblick

Kategorie Information
Vollständiger Name Alan Soutar
Spitzname Soots
Geburtsdatum 10. Januar 1978
Alter 48 Jahre
Geburtsort Dundee, Schottland
Heimatort Arbroath, Schottland
Nationalität Schottland
Wurfhand Rechts
Darts Mission Signature, 24 Gramm
Walk-on-Song „Freed from Desire“ von Gala
PDC Tour Card Seit 2021
PDC World Ranking Platz 60
Größter PDC-Titel Players Championship 11, 2024
Bestes WM-Ergebnis Achtelfinale 2022 und 2023
Bestes Grand-Slam-Ergebnis Viertelfinale 2022
WDF World Cup Team-Gold mit Schottland 2013
Registrierte Neun-Darter 1

Alan Soutar wurde am 10. Januar 1978 geboren und lebt in Arbroath. Er spielt mit 24 Gramm schweren Mission Signature Darts und verwendet aktuell „Freed from Desire“ von Gala als Walk-on-Song.

Neben dem Darts ist Soutar weiterhin als Feuerwehrmann tätig. Seine Karriere unterscheidet sich damit deutlich von vielen Vollzeitprofis auf der Tour.

Die wichtigsten Titel und Erfolge von Alan Soutar

Soutar besitzt zwar keine große Sammlung von PDC-Major-Titeln, hat aber auf unterschiedlichen Ebenen bedeutende Ergebnisse erreicht.

Jahr Titel oder Erfolg Ergebnis
2026 PDC World Championship Zweite Runde
2025 Players Championship Neun-Darter gegen Luke Littler
2024 Players Championship 11 Sieger
2023 PDC World Championship Achtelfinale
2022 Grand Slam of Darts Viertelfinale
2022 PDC World Championship Achtelfinale
2021 UK Open Achtelfinale
2021 PDC Q-School Tour Card gewonnen
2019 Helvetia Open Sieger
2013 WDF World Cup Team-Gold mit Schottland

Sein bislang wichtigster PDC-Titel bleibt Players Championship 11 aus dem Jahr 2024. Im Finale gegen Daryl Gurney entschied Soutar ein enges Match im 15. und letzten Leg für sich.

Bei den großen TV-Turnieren war sein Viertelfinale beim Grand Slam of Darts 2022 der bislang tiefste Major-Lauf. Dazu kommen zwei aufeinanderfolgende Achtelfinals bei der PDC World Championship.

2026: Soutar kämpft weiter um seinen Platz auf der PDC Tour

Die Saison 2026 ist für Alan Soutar vor allem im Hinblick auf die Weltrangliste wichtig. Aktuell liegt der Schotte auf Platz 60 der PDC Order of Merit und damit nur wenige Positionen innerhalb der wichtigen Top-64-Grenze.

Bei der PDC World Championship 2026 gewann Soutar zunächst sein Auftaktmatch, bevor er in der zweiten Runde auf Gian van Veen traf. Dort verlor er nach Sätzen mit 1:3.

Beim UK Open endete sein Turnier bereits in Runde drei gegen Richard Veenstra.

Auf der European Tour qualifizierte sich Soutar unter anderem für die Austrian Darts Open. Dort gewann er in der ersten Runde gegen Raymond van Barneveld, ehe Danny Noppert in der zweiten Runde mit 6:5 knapp zu stark war.

Auch für die Baltic Sea Darts Open schaffte „Soots“ die Qualifikation. Dort verlor er allerdings in Runde eins gegen Dimitri Van den Bergh.

Die Saison zeigt bislang ein gemischtes Bild. Soutar erreicht weiterhin regelmäßig ProTour- und European-Tour-Turniere, braucht aber weitere tiefe Runs, um seine Position in der Order of Merit deutlich zu verbessern.

2025: Neun-Darter gegen Luke Littler

Auch wenn Alan Soutar 2025 keinen weiteren Titel gewann, gelang ihm ein besonderer Karriere-Moment.

Bei Players Championship 6 am 12. März spielte Soutar gegen Luke Littler einen Neun-Darter. Es war sein erster offiziell registrierter perfekter Leg auf PDC-Ebene.

Ein Neun-Darter gegen einen Spieler wie Littler war ein weiterer Beleg dafür, welches Niveau Soutar an einem starken Tag erreichen kann.

Insgesamt blieb seine Saison jedoch weniger spektakulär als 2024. Der Schotte sammelte weiterhin Ranglistenpreisgeld, ohne an seinen Players-Championship-Triumph aus dem Vorjahr anknüpfen zu können.

2024: Erster PDC-Titel bei Players Championship 11

Der größte Erfolg in der Alan Soutar Karriere kam am 11. Juni 2024 in Hildesheim.

Bei Players Championship 11 spielte sich Soutar durch ein komplettes Feld von 128 Teilnehmern.

Auf dem Weg zum Titel besiegte er:

  • Steve Beaton
  • Martin Lukeman
  • Danny Noppert
  • Ritchie Edhouse
  • Niels Zonneveld
  • Dirk van Duijvenbode
  • Daryl Gurney

Besonders stark war das Halbfinale. Gegen Dirk van Duijvenbode gewann Soutar deutlich mit 7:0.

Im Finale traf „Soots“ auf Daryl Gurney. Die Partie ging bis ins Entscheidungsleg. Dort spielte Soutar einen starken 11-Darter und sicherte sich mit 8:7 seinen ersten PDC-Ranglistentitel.

Der Sieg brachte ihm damals £15.000 Preisgeld und war besonders wichtig, weil Soutars Position auf der Tour nach einem schwierigen Jahr 2023 unter Druck geraten war.

Für Soutar selbst hatte trotzdem ein älterer Erfolg noch einen besonderen Stellenwert. Nach dem Titel erklärte er, dass der Sieg beim WDF World Cup mit Schottland für ihn weiterhin mindestens genauso wichtig sei.

2022: Grand-Slam-Viertelfinale und Durchbruch bei den Majors

Schon kurz nach seinem Einstieg in die PDC zeigte Alan Soutar, dass er auch bei TV-Turnieren konkurrenzfähig sein kann.

2022 erreichte er beim Grand Slam of Darts das Viertelfinale. Es war bis heute sein bestes Resultat bei einem PDC Major.

Dass dieser Erfolg so früh nach seiner Tour-Card-Qualifikation kam, war bemerkenswert. Soutar hatte die Tour Card erst 2021 gewonnen und musste sich innerhalb kürzester Zeit an das deutlich höhere Niveau des professionellen PDC-Circuits gewöhnen.

Auch bei der PDC World Championship gehörte er in dieser Phase zu den Überraschungen.

PDC World Championship: Zweimal bis ins Achtelfinale

Bei der PDC World Championship erzielte Alan Soutar seine bisher besten Ergebnisse in den Ausgaben 2022 und 2023.

Bei seinem Ally-Pally-Debüt erreichte er direkt das Achtelfinale. Schon dieser Lauf machte ihn einem größeren Darts-Publikum bekannt.

Ein Jahr später wiederholte er dieses Ergebnis und stand erneut unter den letzten 16.

Damit schaffte Soutar bei seinen ersten beiden Weltmeisterschaften jeweils einen tiefen Run. Gerade für einen Spieler, der erst mit über 40 Jahren den regulären PDC-Circuit erreicht hatte, war das ein außergewöhnlicher Start.

Später folgten weitere WM-Teilnahmen. Insgesamt hat Soutar inzwischen vier PDC World Championships gespielt: 2022, 2023, 2025 und 2026.

2021: Tour Card im ersten Q-School-Versuch

Alan Soutar spielte viele Jahre im BDO- und WDF-System, bevor er den Schritt zur PDC wagte.

2021 trat der Schotte erstmals bei der PDC Q-School an. Direkt beim ersten Versuch gelang ihm die Qualifikation für eine Tour Card.

Der Wechsel zahlte sich sofort aus.

Schon beim UK Open 2021 erreichte Soutar das Achtelfinale. Dabei sorgte er unter anderem mit einem Sieg gegen Raymond van Barneveld für Aufmerksamkeit.

Damit brauchte Soutar kaum Eingewöhnungszeit. Innerhalb weniger Monate war aus einem erfahrenen WDF-Spieler ein konkurrenzfähiger PDC-Profi geworden.

Die lange Karriere vor der PDC

Soutars Darts-Karriere begann lange vor seinem PDC-Debüt.

Er spielt seit Mitte der 1990er-Jahre und vertrat Schottland über viele Jahre auf internationaler Ebene. Im alten BDO- und WDF-System gehörte er regelmäßig zum schottischen Nationalteam.

Der größte Erfolg dieser Phase kam 2013.

Beim WDF World Cup gewann Soutar mit Schottland Gold im Teamwettbewerb. Der Titel besitzt für ihn bis heute eine besondere Bedeutung.

2019 gewann er außerdem die Helvetia Open und holte damit einen WDF-Ranglistentitel.

Diese lange Amateur- und Semi-Profi-Erfahrung war ein wichtiger Faktor dafür, dass er nach seinem späten Wechsel zur PDC sofort konkurrenzfähig war.

Der Spielstil von Alan Soutar

Alan Soutar spielt einen kontrollierten und relativ direkten Stil.

Eine seiner wichtigsten Stärken ist das Finishing. Besonders Double 16 gilt als bevorzugtes Doppel des Schotten.

Sein Scoring erreicht nicht immer die extremen Werte der absoluten PDC-Spitze, aber Soutar kann über längere Phasen sehr konstant spielen. Genau das machte ihn besonders bei seinen tiefen WM-Runs und beim Grand Slam gefährlich.

Unter Druck wirkt Soutar meist ruhig. Sein Sieg bei Players Championship 11 war ein gutes Beispiel dafür. Im entscheidenden Leg eines ProTour-Finales spielte er einen 11-Darter und ließ Gurney keine weitere Chance.

Dass Soutar auch deutlich über 100 spielen kann, steht außer Frage. Sein Neun-Darter gegen Luke Littler 2025 unterstreicht sein Scoring-Potenzial zusätzlich.

„Soots“: Spitzname und Auftreten

Alan Soutar ist auf der Tour unter seinem Spitznamen „Soots“ bekannt.

Der Name ist eine einfache Ableitung seines Nachnamens und begleitet ihn bereits seit vielen Jahren im Darts.

Aktuell läuft er zu „Freed from Desire“ von Gala auf die Bühne.

Soutar gehört nicht zu den lautesten oder provozierendsten Spielern auf der Tour. Sein Auftreten ist meist ruhig und konzentriert, auch wenn er wichtige Siege durchaus emotional feiert.

Feuerwehrmann neben der PDC-Karriere

Einer der interessantesten Aspekte seines Profils ist sein Leben außerhalb des Darts.

Alan Soutar arbeitet seit vielen Jahren als Feuerwehrmann. Auch nach dem Gewinn seiner Tour Card blieb er in seinem Beruf tätig und musste seine Turnierreisen lange mit Schichtdiensten verbinden.

Das macht seine sportliche Karriere umso bemerkenswerter.

Während viele seiner Gegner Vollzeitprofis sind, kombinierte Soutar PDC-Turniere mit einem anspruchsvollen Beruf.

Guide Dogs und soziales Engagement

Neben Feuerwehr und Darts engagiert sich Soutar gemeinsam mit seiner Familie auch für Blindenführhunde.

Er und seine Partnerin Amanda ziehen und trainieren junge Hunde für Guide Dogs UK. Mehrere Hunde aus ihrer Betreuung wurden bereits erfolgreich zu Blindenführhunden ausgebildet.

2026 nahm Soutar außerdem am London Marathon zugunsten von Guide Dogs UK teil und absolvierte die Strecke in rund vier Stunden und 17 Minuten.

Damit gehört Soutar zu den Spielern auf der PDC Tour, deren öffentliches Profil weit über den Dartsport hinausgeht.

Militärische Vergangenheit

Bevor Soutar Feuerwehrmann wurde, diente er mehrere Jahre beim britischen Militär.

Er trat bereits als Jugendlicher dem Army Cadet Force bei und war später rund neun Jahre als Commando in der British Army tätig. Während dieser Zeit war er unter anderem in Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie Nordirland eingesetzt.

Diese Erfahrungen dürften auch erklären, weshalb Soutar selbst in Drucksituationen häufig ausgesprochen ruhig wirkt.

Förderung des schottischen Darts-Nachwuchses

Soutar ist auch im Nachwuchsbereich aktiv.

2012 gründete er die Angus Darts Academy, die jungen Spielern in seiner Heimatregion Möglichkeiten zum Training und Wettkampf bietet. Aus diesem Umfeld kam unter anderem Nathan Girvan, der später das Finale der PDC World Youth Championship erreichte.

Damit trägt Soutar nicht nur als Spieler, sondern auch außerhalb des Oches zur Entwicklung des schottischen Darts bei.

Die Bedeutung von Alan Soutar für das schottische Darts

Schottland besitzt mit Gary Anderson und Peter Wright zwei Weltmeister, doch dahinter hat sich Soutar über mehrere Jahre als einer der wichtigen schottischen PDC-Spieler etabliert.

Seine Karriere ist dabei ungewöhnlich.

Soutar war kein Teenager-Talent, das direkt auf die große PDC-Bühne kam. Seine Tour Card gewann er erst mit 43 Jahren.

Trotzdem erreichte er innerhalb kurzer Zeit zwei WM-Achtelfinals, ein Grand-Slam-Viertelfinale und schließlich einen Players-Championship-Titel.

Gerade diese späte Entwicklung macht seine Laufbahn besonders.

Der nächste Schritt: Top 64 sichern und weitere große Turniere erreichen

Für Alan Soutar ist die aktuelle Situation in der Weltrangliste wichtig.

Mit Platz 60 liegt er weiterhin innerhalb der Top 64, allerdings ist der Abstand zu den Spielern direkt hinter ihm nicht groß.

Weitere gute Ergebnisse auf der Players Championship Tour wären deshalb besonders wertvoll.

Auch die Qualifikation für die PDC World Championship bleibt ein zentrales Ziel. Aktuell liegt Soutar in den verschiedenen WM-Race-Tabellen weiterhin in Reichweite einer erneuten Teilnahme.

Mit seinem ProTour-Titel von 2024 hat er bereits bewiesen, dass er an einem guten Tag ein komplettes PDC-Ranglistenturnier gewinnen kann.

Fazit: Alan Soutar bleibt einer der ungewöhnlichsten PDC-Profis

Alan Soutar hat einen Karriereweg genommen, der sich deutlich von vielen anderen PDC-Spielern unterscheidet.

Jahrelang spielte er im BDO- und WDF-System, gewann 2013 mit Schottland den WDF World Cup und holte erst 2021 im Alter von 43 Jahren seine PDC Tour Card.

Danach ging es schnell.

Zwei WM-Achtelfinals, das Grand-Slam-Viertelfinale 2022 und schließlich der erste PDC-Titel bei Players Championship 11 im Jahr 2024 machten „Soots“ zu einem festen Namen auf der Tour.

Parallel dazu blieb er Feuerwehrmann, engagierte sich für Guide Dogs und arbeitete mit jungen Dartspielern in Schottland.

2026 befindet sich Soutar mit Platz 60 der PDC World Ranking in einer wichtigen Phase seiner Karriere. Weitere gute ProTour-Ergebnisse könnten dafür sorgen, dass der Schotte auch in den kommenden Jahren regelmäßig bei den großen PDC-Turnieren vertreten bleibt.

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