Mensur Suljovic Darts: Karriere, Titel und Erfolge

Mensur Suljovic: Karriere und Erfolge von „The Gentle“
Mensur Suljovic gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Spielern im europäischen Darts. Der österreichische Dartspieler ist unter seinem Spitznamen „The Gentle“ bekannt und war über einen langen Zeitraum fester Bestandteil der PDC Tour. Auch 2026 spielt er weiterhin regelmäßig auf der ProTour und bei ausgewählten European-Tour-Turnieren. In der PDC Order of Merit liegt er aktuell auf Rang 53.
Seinen größten Titel gewann Suljovic 2017 bei der Champions League of Darts. Dort setzte er sich im Finale gegen Gary Anderson durch und feierte den bis dahin wichtigsten Erfolg seiner Karriere. Ein Jahr später erreichte er beim World Matchplay das Finale und bestätigte damit, dass er auch bei großen TV-Turnieren regelmäßig weit kommen konnte.
Mensur Suljovic ist aber nicht nur wegen seiner Ergebnisse bekannt. Sein Spielstil ist ungewöhnlich, ruhig und sehr kontrolliert. Dazu kommt seine Vorliebe für Doppel 14, die über viele Jahre zu einem festen Teil seines Spiels wurde. Gerade diese Eigenheiten machten ihn zu einem der auffälligsten Spieler auf der PDC Tour.
Auch bei der PDC World Championship war Suljovic über viele Jahre regelmäßig vertreten. Bei der Ausgabe 2025/26 erreichte er erneut die Runde nach Weihnachten und traf dort auf Luke Littler. Der spätere Weltmeister setzte sich mit 4:2 durch. Suljovic zeigte damit auch in einer späteren Phase seiner Karriere, dass er auf der großen Bühne weiterhin konkurrenzfähig war.
Mensur Suljovic im Überblick
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Mensur Suljovic |
| Spitzname | The Gentle |
| Alter | 54 Jahre |
| Geburtsort | Tutin |
| Nationalität | Österreichisch |
| Wurfhand | Rechts |
| PDC Tour | Langjähriger Tour-Card-Spieler |
| Aktuelle Weltrangliste | Platz 53 |
| Größter Titel | Champions League of Darts 2017 |
| Größtes Major-Finale | World Matchplay 2018 |
| Besonderes Merkmal | Ungewöhnlicher Rhythmus und Vorliebe für Doppel 14 |
Mensur Suljovic wurde in Tutin geboren und vertritt Österreich im professionellen Darts. Der 54-Jährige gehört seit vielen Jahren zum Kreis der bekannten PDC-Spieler und tritt unter dem Spitznamen „The Gentle“ an. In der aktuellen Darts Weltrangliste steht Suljovic auf Rang 53.
Seine erfolgreichste Phase hatte der österreichische Dartspieler vor allem in der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre. 2017 gewann Mensur Suljovic die Champions League of Darts und holte damit den größten Titel seiner Karriere. Ein Jahr später erreichte er außerdem das Finale beim World Matchplay. Der Champions-League-Titel ist auch offiziell in der PDC Roll of Honour verzeichnet.
Auch 2026 ist Suljovic weiterhin konkurrenzfähig. Bei der Austrian Darts Open überzeugte er vor heimischem Publikum unter anderem mit einem Average von 103 Punkten und einem 6:2-Sieg. Auf der ProTour erreichte er bei der Players Championship 13 zudem das Halbfinale.
Die wichtigsten Titel und Erfolge von Mensur Suljovic
Mensur Suljovic gehört zu den erfolgreichsten österreichischen Spielern der PDC-Geschichte. Sein größter Titel ist die Champions League of Darts 2017. Dazu kommen mehrere European-Tour-Siege, ein World-Matchplay-Finale und zahlreiche Auftritte bei großen PDC-Turnieren. Die offizielle PDC-Bilanz führt für ihn mehrere Premier- und ProTour-Titel.
Seine wichtigsten Erfolge sind vom neuesten bis zum ältesten Ergebnis aufgeführt:
| Jahr | Titel oder Erfolg | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2026 | Players Championship | Zwei Halbfinals in der ersten Saisonhälfte |
| 2026 | Austrian Darts Open | Starker Lauf vor heimischem Publikum |
| 2019 | Austrian Darts Championship | Turniersieg, 8:2 im Finale gegen Dimitri Van den Bergh |
| 2018 | World Matchplay | Finale |
| 2018 | Danish Darts Open | Turniersieg, 8:3 im Finale gegen Simon Whitlock |
| 2017 | Champions League of Darts | Turniersieg |
| 2016 | European Tour | Erster großer PDC-Ranglistentitel |
| Mehrfach | World Cup of Darts | Österreichischer Stammspieler und zweimaliger Finalist mit Österreich |
Der Champions-League-Titel 2017 bleibt der wichtigste Erfolg in der Mensur Suljovic Karriere. Ein Jahr später erreichte er beim World Matchplay das Finale und bestätigte damit seine Stellung unter den besten Spielern der damaligen PDC Tour. Seine European-Tour-Titel zeigen zusätzlich, dass er über mehrere Jahre regelmäßig Turniere auf hohem Niveau gewinnen konnte.
Auch 2026 liefert „The Gentle“ weiterhin gute Ergebnisse. Bei den Players Championships erreichte er bereits mehrfach die späten Runden, während er bei der Austrian Darts Open vor heimischem Publikum erneut überzeugte. Damit bleibt Mensur Suljovic auch in einer späteren Phase seiner Karriere konkurrenzfähig.
Der größte Titel: Champions League of Darts 2017
Der größte Erfolg in der Karriere von Mensur Suljovic kam 2017 bei der Champions League of Darts. In Cardiff spielte er eines der besten Turniere seiner Laufbahn und setzte sich im Finale mit 11:9 gegen Gary Anderson durch. Damit gewann Suljovic seinen ersten großen PDC-TV-Titel.
Schon in der Gruppenphase zeigte „The Gentle“, dass er an diesem Wochenende in starker Form war. Er spielte ruhig, nutzte seine Chancen auf die Doppel und ließ sich auch gegen die großen Namen nicht aus seinem Rhythmus bringen. Gerade diese Konstanz war ein wichtiger Grund dafür, dass er das Turnier am Ende gewinnen konnte.
Der Titel hatte für Suljovic eine besondere Bedeutung. Bis dahin war er zwar schon seit Jahren auf der PDC Tour etabliert und hatte auch European-Tour-Erfolge gefeiert, doch ein großer TV-Titel fehlte noch. Mit dem Sieg über Anderson änderte sich das.
Die Champions League of Darts 2017 bleibt deshalb bis heute der wichtigste Titel in der Mensur Suljovic Karriere. Der Erfolg zeigte, dass er nicht nur auf der ProTour oder European Tour konkurrenzfähig war, sondern auch ein komplettes Major-Turnier gewinnen konnte.
World Matchplay 2018: Finale gegen Gary Anderson
Ein Jahr nach seinem Triumph bei der Champions League of Darts erreichte Mensur Suljovic 2018 auch beim World Matchplay das Finale. In Blackpool spielte sich der Österreicher durch ein stark besetztes Feld und stand damit erstmals im Endspiel dieses traditionsreichen Major-Turniers.
Im Finale traf Suljovic auf Gary Anderson. Die Partie entwickelte sich zu einem langen und engen Duell. Beide Spieler hielten über weite Strecken ein hohes Niveau, doch Anderson setzte sich am Ende mit 21:19 durch. Für Suljovic blieb damit der zweite große TV-Titel knapp außer Reichweite.
Trotz der Niederlage war das World Matchplay 2018 eines der besten Turniere seiner Karriere. Suljovic bestätigte damit, dass sein Champions-League-Sieg im Jahr zuvor kein einzelner Ausreißer gewesen war. Er gehörte in dieser Phase klar zu den stärksten Spielern auf der PDC Tour.
Der Finaleinzug in Blackpool bleibt bis heute einer seiner größten Major-Erfolge. Zusammen mit dem Champions-League-Titel 2017 markiert er die erfolgreichste Phase in der Karriere von „The Gentle“.
European-Tour-Titel und weitere Erfolge
Neben seinen starken Auftritten bei den großen TV-Turnieren feierte Mensur Suljovic auch auf der European Tour mehrere wichtige Erfolge. Einer seiner letzten großen Turniersiege gelang ihm 2019 bei der Austrian Darts Championship. Vor heimischem Publikum erreichte der Österreicher das Finale und gewann dort klar mit 8:2 gegen Dimitri Van den Bergh.
Bereits 2018 hatte Suljovic die Danish Darts Open gewonnen. Im Finale setzte er sich mit 8:3 gegen Simon Whitlock durch und holte damit einen weiteren European-Tour-Titel. Diese Erfolge fielen in die stärkste Phase seiner Karriere, in der „The Gentle“ regelmäßig bei großen PDC-Turnieren bis in die entscheidenden Runden kam.
Seinen ersten European-Tour-Titel hatte Mensur Suljovic schon 2016 gewonnen. Damit gelang ihm damals einer der wichtigsten Schritte seiner Karriere. Der österreichische Dartspieler etablierte sich immer stärker in der erweiterten Weltspitze und qualifizierte sich regelmäßig für die großen TV-Turniere.
Die Erfolge auf der European Tour waren für Suljovic besonders wichtig, weil sie seine Konstanz über mehrere Jahre zeigten. Er war nicht nur bei einzelnen Major-Turnieren erfolgreich, sondern konnte auch auf der regulären PDC Tour Titel gewinnen und sich dauerhaft in der Darts Weltrangliste weit oben halten.
Mensur Suljovic beim World Cup of Darts
Mensur Suljovic gehört seit vielen Jahren zum österreichischen Team beim World Cup of Darts. Besonders erfolgreich war seine Zusammenarbeit mit Rowby-John Rodriguez. Gemeinsam erreichten sie 2021 das Finale und sorgten damit für eines der besten österreichischen Ergebnisse in der Geschichte des Wettbewerbs.
Auch in den folgenden Jahren blieb Suljovic ein wichtiger Bestandteil des österreichischen Teams. 2026 trat er gemeinsam mit Rusty-Jake Rodriguez an. In der Gruppenphase startete Österreich mit einem 4:1 gegen China und spielte dabei einen Average von 97 Punkten.
Für Suljovic war der World Cup immer ein besonderer Wettbewerb, weil er dort nicht nur für sich selbst, sondern gemeinsam mit einem Landsmann für Österreich spielte. Gerade in seiner erfolgreichsten Phase gehörte er zu den Spielern, die Österreich auf internationaler Ebene regelmäßig weit brachten.
Seine Auftritte beim World Cup sind deshalb ein wichtiger Teil seiner Karriere. Neben den Einzelturnieren zeigte Suljovic auch im Doppel, dass er unter Druck konstant spielen und Österreich auf einer großen PDC-Bühne vertreten kann.
Die Darts-WM und die wichtigsten Auftritte im Alexandra Palace
Mensur Suljovic gehörte über viele Jahre zum festen Feld der PDC World Championship. Besonders in seiner stärksten Phase war er regelmäßig gesetzt und erreichte mehrfach die späteren Runden. Sein ruhiger Spielstil und seine Erfahrung machten ihn im Alexandra Palace immer zu einem unangenehmen Gegner.
Zu seinen besten WM-Ergebnissen gehören mehrere Achtelfinal- und Viertelfinalteilnahmen. Suljovic schaffte es damit wiederholt, sich bei dem wichtigsten Turnier der Saison gegen starke Konkurrenz durchzusetzen. Einen ganz großen Lauf bis ins Halbfinale oder Finale konnte er bei der PDC-WM allerdings nie erreichen.
Auch in späteren Jahren blieb er bei der Weltmeisterschaft präsent. Bei der Ausgabe 2025/26 gewann er erneut mindestens ein Match und erreichte die Runde nach Weihnachten. Dort traf er auf Luke Littler und verlor mit 2:4. Trotzdem zeigte Suljovic, dass er auch in einer späteren Phase seiner Karriere auf der großen Bühne noch mithalten konnte.
Die vielen WM-Teilnahmen gehören zu den wichtigsten Teilen seiner Laufbahn. Sie zeigen, wie lange Suljovic zur erweiterten Weltspitze gehörte und wie konstant er sich über viele Jahre für die größten Turniere qualifizieren konnte.
Die ersten Jahre und der Weg in den professionellen Darts
Mensur Suljovic begann seine Karriere nicht direkt mit Steeldarts. In Wien spielte er zunächst viele Jahre Softdarts und gehörte dort schnell zu den erfolgreichsten Spielern. Später wechselte er zusätzlich zum Steeldarts und trat ab Ende der 1990er-Jahre regelmäßig bei internationalen Turnieren an.
In der BDO sammelte Suljovic früh wichtige Erfahrungen. Bei den World Masters erreichte er 2001 das Viertelfinale, ein Jahr später stand er bei der BDO World Championship im Achtelfinale. Diese Ergebnisse zeigten, dass er auch im klassischen Steeldarts auf internationalem Niveau mithalten konnte.
Ab 2007 verlagerte sich sein Schwerpunkt immer stärker in Richtung PDC. Seit 2011 besitzt Suljovic eine Tour Card und gehörte danach über viele Jahre dauerhaft zur PDC Tour. In den folgenden Saisons arbeitete er sich Schritt für Schritt in der Weltrangliste nach oben und erreichte 2017 mit Platz fünf seine höchste Position.
Der Weg bis dorthin dauerte viele Jahre. Suljovic entwickelte sich von einem erfolgreichen Softdart-Spieler zu einem festen Bestandteil des professionellen Steeldarts. Gerade diese lange Entwicklung macht seine Karriere besonders, weil seine größten Titel erst deutlich später folgten.
Der Spielstil von Mensur Suljovic
Mensur Suljovic ist für einen sehr eigenen Spielstil bekannt. Sein Rhythmus am Oche ist ruhig und kontrolliert, manchmal auch deutlich langsamer als bei vielen anderen PDC-Spielern. Er nimmt sich vor dem Wurf Zeit und versucht, seinen Ablauf über das gesamte Match möglichst konstant zu halten.
Besonders auffällig ist seine Vorliebe für Doppel 14. Suljovic hat dieses Feld über viele Jahre häufiger genutzt als viele andere Profis und sich damit eine klare persönliche Routine aufgebaut. Auch ungewöhnliche Finish-Wege gehören deshalb immer wieder zu seinem Spiel.
Eine weitere Stärke ist seine Erfahrung in engen Matches. Suljovic hat viele Jahre auf höchstem Niveau gespielt und weiß, wie wichtig Ruhe in entscheidenden Legs ist. Gerade in seiner besten Phase konnte er mit kontrolliertem Scoring und sicheren Doppeln auch gegen Spieler aus der absoluten Weltspitze bestehen.
Sein Stil ist nicht spektakulär im klassischen Sinn, aber sehr effektiv. Suljovic spielt nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Kontrolle. Genau das hat ihm über viele Jahre geholfen, auf der PDC Tour konstant konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Bedeutung von Mensur Suljovic für das österreichische Darts
Mensur Suljovic hat das österreichische Darts über viele Jahre geprägt. Er war der erste Spieler aus Österreich, der sich dauerhaft in der erweiterten Weltspitze der PDC etablieren konnte. Mit seinem Champions-League-Titel, dem World-Matchplay-Finale und mehreren Erfolgen auf der European Tour setzte er Maßstäbe für spätere österreichische Profis.
Auch beim World Cup of Darts spielte Suljovic eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit verschiedenen Teamkollegen vertrat er Österreich regelmäßig auf der internationalen Bühne und erreichte mit Rowby-John Rodriguez 2021 das Finale. Diese Auftritte halfen dabei, österreichisches Darts auch außerhalb des Landes stärker sichtbar zu machen.
Seine Bedeutung geht aber über einzelne Titel hinaus. Suljovic zeigte über viele Jahre, dass ein österreichischer Dartspieler dauerhaft auf der PDC Tour konkurrenzfähig sein kann. Seine Erfolge machten den Sport in Österreich bekannter und öffneten den Weg für Spieler wie Rowby-John Rodriguez, Rusty-Jake Rodriguez und andere Talente.
Auch heute bleibt Mensur Suljovic eine wichtige Figur im österreichischen Darts. Er verfügt über viel Erfahrung, ist weiterhin auf der PDC Tour aktiv und gehört zu den bekanntesten Spielern des Landes. Seine Karriere hat entscheidend dazu beigetragen, dass Österreich heute im internationalen Darts deutlich stärker vertreten ist als noch vor vielen Jahren.
Der Spitzname „The Gentle“ und sein Auftreten auf der Bühne
Der Spitzname „The Gentle“ passt gut zu Mensur Suljovic. Auf der Bühne wirkt er meist ruhig, konzentriert und zurückhaltend. Große Gesten oder provokante Auftritte gehören nicht zu seinem Stil. Stattdessen bleibt er während eines Matches meist bei seinem eigenen Rhythmus und lässt sich nur selten aus der Ruhe bringen.
Gerade diese Art hat ihn bei vielen Fans beliebt gemacht. Suljovic wirkt auch in engen Situationen kontrolliert und versucht, sich vollständig auf sein eigenes Spiel zu konzentrieren. Das passt zu seinem langsamen, sehr persönlichen Wurfrhythmus und zu der Art, wie er über viele Jahre auf der PDC Tour aufgetreten ist.
„The Gentle“ ist deshalb mehr als nur ein Spitzname. Er beschreibt auch einen wichtigen Teil seiner Persönlichkeit als Dartspieler. Mensur Suljovic gehört zu den Profis, die nicht über große Showeinlagen auffallen müssen, um auf der Bühne wiedererkannt zu werden.
Sein eigener Spielstil, die Vorliebe für Doppel 14 und sein ruhiges Auftreten haben ihm über viele Jahre ein klares Profil gegeben. Genau diese Mischung macht Suljovic zu einem der bekanntesten österreichischen Dartspieler seiner Generation.









