Ricky Evans Darts: Karriere, Erfolge und Profil

Ricky Evans: Karriere und Erfolge von „Rapid“
Ricky Evans gehört seit vielen Jahren zur PDC Tour und ist vor allem für sein extrem schnelles Spiel bekannt. Der englische Dartspieler trägt nicht ohne Grund den Spitznamen „Rapid“. Er gehört zu den schnellsten Spielern im professionellen Darts und ist seit Jahren ein fester Name auf der ProTour und bei großen PDC-Turnieren.
Auch bei der PDC World Championship 2026 war Evans wieder vertreten. Zum Auftakt gewann er klar mit 3:0 gegen Man Lok Leung. In der zweiten Runde setzte er sich anschließend mit 3:2 gegen James Wade durch und erreichte damit die Runde der letzten 32. Dort traf er auf Charlie Manby und schied nach einer 2:4-Niederlage aus.
Evans besitzt weiterhin eine PDC Tour Card und steht aktuell auf Rang 47 der PDC-Weltrangliste. Damit gehört er weiterhin zum festen Kreis der Tour-Card-Spieler. Seine Karriere ist vor allem durch lange Konstanz, mehrere tiefe Runs auf der ProTour und zahlreiche Auftritte bei der Weltmeisterschaft geprägt.
Zu seinen wichtigsten Erfolgen gehören mehrere Finals auf der PDC ProTour sowie gute Ergebnisse auf der European Tour. Einen PDC-Ranglistentitel hat Ricky Evans bisher noch nicht gewonnen, erreichte aber unter anderem das Finale eines Players Championship Events und etablierte sich über viele Jahre in der erweiterten Weltspitze.
Ricky Evans im Überblick
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Ricky Evans |
| Spitzname | Rapid |
| Nationalität | Englisch |
| Wurfhand | Rechts |
| PDC Tour Card | Langjähriger Tour-Card-Spieler |
| Aktuelle Weltrangliste | Platz 47 |
| Größter Major-Erfolg | Mehrere starke Läufe bei großen PDC-Turnieren |
| Bekannt für | Extrem schnelles Wurftempo |
| PDC-WM 2026 | Runde der letzten 32 |
| Besonderes Merkmal | Einer der schnellsten Spieler auf der PDC Tour |
Ricky Evans ist vor allem für sein hohes Spieltempo bekannt. Sein Spitzname „Rapid“ passt genau zu seinem Stil, denn kaum ein anderer Spieler wirft seine Darts so schnell. Trotzdem geht es bei ihm nicht nur um Geschwindigkeit. Evans ist seit vielen Jahren auf der PDC Tour aktiv und hat sich dort mit konstanten Ergebnissen gehalten.
Auch 2026 gehört er weiterhin zum festen Feld der Tour-Card-Spieler. In der aktuellen PDC Weltrangliste steht Ricky Evans auf Rang 47. Damit liegt er weiterhin in einem Bereich, der ihm regelmäßige Starts bei ProTour-Turnieren und die Chance auf Qualifikationen für größere Events ermöglicht.
Bei der PDC World Championship 2026 erreichte Evans die Runde der letzten 32. Nach dem 3:0 gegen Man Lok Leung und dem 3:2 gegen James Wade verlor er dort mit 2:4 gegen Charlie Manby. Damit gelang ihm erneut ein ordentlicher Lauf bei der Weltmeisterschaft.
Die wichtigsten Titel und Erfolge von Ricky Evans
Ricky Evans gehört seit vielen Jahren zur PDC Tour und hat in dieser Zeit mehrere Finals erreicht. Einen PDC-Ranglistentitel konnte „Rapid“ bisher noch nicht gewinnen, dafür stand er sowohl auf der European Tour als auch bei Players-Championship-Turnieren mehrfach kurz vor einem Titel.
Seine wichtigsten Ergebnisse sind vom neuesten bis zum ältesten Erfolg aufgeführt:
| Jahr | Titel oder Erfolg | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2026 | PDC World Championship | Runde der letzten 32 |
| 2022 | Players Championship 6 | Finale, Niederlage gegen Jim Williams |
| 2019 | German Darts Championship | Finale, 6:8 gegen Daryl Gurney |
| 2013 | Players Championship | Erstes PDC-ProTour-Finale |
| 2013 | PDC World Youth Championship | Finale, 1:6 gegen Michael Smith |
| 2013 | Erste PDC Tour Card | Erfolgreiche Q School |
| 2011 | PDC Youth Tour | Turniersieg |
Das Finale bei der German Darts Championship 2019 gehört zu den wichtigsten Ergebnissen seiner Karriere. Evans erreichte in Hildesheim sein erstes Endspiel auf der European Tour und traf dort auf Daryl Gurney. Der Nordire setzte sich mit 8:6 durch.
Auch auf der Players-Championship-Serie kam Evans mehrfach weit. Bereits 2013 erreichte er in seiner ersten Saison auf der PDC Tour ein Finale. 2022 stand er erneut in einem Endspiel, verlor dort aber gegen Jim Williams.
Das European-Tour-Finale bei der German Darts Championship 2019
Einen der größten Erfolge seiner Karriere feierte Ricky Evans 2019 bei der German Darts Championship. In Hildesheim spielte er sich bis ins Finale und erreichte damit erstmals ein Endspiel auf der PDC European Tour.
Auf dem Weg dorthin zeigte Evans mehrere starke Leistungen gegen etablierte Gegner. Im Finale traf „Rapid“ auf Daryl Gurney. Die Partie blieb lange offen, am Ende setzte sich der Nordire mit 8:6 durch. Evans verpasste damit seinen ersten PDC-Ranglistentitel nur knapp.
Trotz der Niederlage war das Turnier ein wichtiger Erfolg. Das Finale bestätigte, dass Evans nicht nur auf der ProTour gute Ergebnisse erzielen konnte, sondern auch auf der European Tour über ein komplettes Wochenende weit kommen konnte.
Der Lauf in Hildesheim gehört deshalb bis heute zu den wichtigsten Stationen seiner Karriere. Für Evans war es der bis dahin größte Auftritt auf der European Tour und einer der Momente, in denen er einem breiteren Publikum stärker auffiel.
Players Championship Finale 2022
Auch auf der ProTour kam Ricky Evans einem ersten PDC-Titel noch einmal sehr nahe. Bei der Players Championship 6 im Jahr 2022 erreichte er das Finale und spielte dort um seinen ersten Ranglistensieg auf der regulären Tour.
Im Endspiel traf Evans auf Jim Williams. Der Waliser setzte sich am Ende durch und verhinderte damit den ersten großen PDC-Titel von „Rapid“. Für Evans war das Finale trotzdem ein wichtiges Ergebnis, weil er damit erneut zeigte, dass er über einen kompletten Turniertag konstant weit kommen kann.
Gerade auf der Players-Championship-Serie ist diese Konstanz entscheidend. Dort werden viele Matches an einem Tag gespielt, oft ohne große Bühne und direkt hintereinander. Evans schaffte es in dieser Umgebung mehrfach bis in die späten Runden und blieb über Jahre ein gefährlicher Gegner für viele Tour-Card-Spieler.
Das Finale von 2022 gehört deshalb zu den wichtigsten ProTour-Ergebnissen seiner Karriere. Auch ohne Turniersieg sammelte Evans dabei wertvolles Preisgeld für die PDC Order of Merit und bestätigte seinen Platz im professionellen Feld.
Das World-Youth-Championship-Finale 2013
Ein wichtiges frühes Ergebnis in der Karriere von Ricky Evans war das Finale der PDC World Youth Championship 2013. Damals gehörte Evans zu den auffälligsten jungen englischen Spielern und spielte sich bis in das Endspiel des wichtigsten Nachwuchsturniers der PDC.
Im Finale traf er auf Michael Smith. Evans verlor die Partie mit 1:6, sammelte dabei aber wertvolle Erfahrung auf einer größeren Bühne. Für einen jungen Spieler am Beginn seiner Profikarriere war der Finaleinzug ein klares Zeichen, dass er sich auf PDC-Niveau behaupten konnte.
Im selben Jahr sicherte sich Evans über die Q School auch seine erste PDC Tour Card. Damit wechselte er endgültig von der Nachwuchsserie in den regulären Profibereich und konnte regelmäßig bei Players Championships und weiteren PDC-Turnieren antreten.
Der Finaleinzug bei der World Youth Championship und die erste Tour Card machten 2013 zu einem entscheidenden Jahr seiner Karriere. Von diesem Zeitpunkt an gehörte Evans dauerhaft zum professionellen PDC-System.
Der schnelle Spielstil und der Rekord-180er von Ricky Evans
Ricky Evans ist vor allem für sein außergewöhnlich schnelles Wurftempo bekannt. Sein Spitzname „Rapid“ passt deshalb perfekt zu seinem Spiel. Evans braucht am Oche nur wenig Zeit zwischen den Würfen und gehört seit Jahren zu den schnellsten Spielern im professionellen Darts.
Besonders bekannt wurde ein Auftritt bei der PDC World Championship 2017. Dort warf Evans eine 180 in nur 2,16 Sekunden. Dieser Wert gilt bis heute als einer der schnellsten jemals gemessenen 180er auf einer großen PDC-Bühne und machte seinen Stil auch außerhalb der Darts-Szene bekannt.
Trotzdem besteht sein Spiel nicht nur aus Geschwindigkeit. Evans hat mehrfach betont, dass er nicht nur als schneller Showspieler wahrgenommen werden möchte. Seine langen Jahre auf der PDC Tour, mehrere ProTour-Finals und starke Runs bei großen Turnieren zeigen, dass er deutlich mehr als nur ein auffälliges Wurftempo mitbringt.
Sein schnelles Spiel kann ihm helfen, früh Rhythmus aufzubauen und Gegner unter Druck zu setzen. Gleichzeitig muss Evans darauf achten, auch bei engen Legs die Kontrolle zu behalten. Gerade in seinen besten Turnieren hat er gezeigt, dass Tempo und sauberes Scoring bei ihm gut zusammenpassen können.
Die Bedeutung von Ricky Evans für das englische Darts
Ricky Evans gehört seit vielen Jahren zum festen Feld der PDC Tour. Auch wenn ihm ein großer Ranglistentitel bisher fehlt, hat er sich durch seine Konstanz, seine vielen WM-Teilnahmen und seine regelmäßigen Auftritte auf der ProTour einen festen Platz im professionellen Darts erarbeitet.
Sein Wiedererkennungswert ist dabei ungewöhnlich hoch. Durch das schnelle Wurftempo kennt fast jeder Darts-Fan den Namen „Rapid“. Gleichzeitig hat Evans über Jahre gezeigt, dass hinter diesem auffälligen Stil auch sportliche Qualität steckt. Mehrere Finals, starke Läufe bei der Weltmeisterschaft und Siege gegen bekannte Gegner bestätigen das.
Für das englische Darts ist Evans vor allem ein Beispiel für langfristige Stabilität auf der PDC Tour. Er gehört nicht zur absoluten Weltspitze, ist aber seit vielen Jahren konkurrenzfähig und kann an einem guten Tag auch gesetzte Spieler schlagen.
Seine weitere Karriere wird davon abhängen, ob ihm noch einmal ein tiefer Lauf bei einem großen Turnier oder vielleicht sogar der erste PDC-Ranglistentitel gelingt. Mit seiner Erfahrung und seinem Spieltempo bleibt Evans auf jeden Fall ein unangenehmer Gegner für viele Spieler.
Ricky Evans bei der Darts-WM
Die PDC World Championship gehört zu den Turnieren, bei denen Ricky Evans über viele Jahre regelmäßig vertreten war. Sein schnelles Spiel machte ihn auch im Alexandra Palace zu einem auffälligen Teilnehmer, gleichzeitig gelangen ihm dort mehrfach wichtige Siege.
Einen seiner bekanntesten WM-Auftritte hatte Evans bei der Weltmeisterschaft 2024. In der zweiten Runde besiegte er Nathan Aspinall klar mit 3:0. Anschließend setzte er sich auch gegen Daryl Gurney durch und erreichte erstmals das Achtelfinale einer PDC-Weltmeisterschaft. Dort endete sein Lauf gegen Luke Humphries.
Auch bei der PDC World Championship 2026 kam „Rapid“ wieder durch die ersten beiden Runden. Nach einem 3:0 gegen Man Lok Leung gewann er ein enges Match gegen James Wade mit 3:2. In der Runde der letzten 32 war dann gegen Charlie Manby Schluss.
Die vielen WM-Teilnahmen sind ein wichtiger Teil der Ricky Evans Karriere. Auch ohne einen ganz großen Lauf bis ins Halbfinale oder Finale hat er im Alexandra Palace mehrfach gezeigt, dass er gegen gesetzte und erfahrene Gegner gewinnen kann.
Der Spitzname „Rapid“ und seine besonderen Walk-ons
Der Spitzname „Rapid“ passt zu Ricky Evans wie kaum ein anderer Name im professionellen Darts. Er wirft sehr schnell, braucht zwischen den einzelnen Darts kaum Zeit und hält dieses Tempo oft über das gesamte Match. Genau dieser Stil hat ihn früh von vielen anderen Spielern auf der PDC Tour unterschieden.
Auch seine Walk-ons haben einen hohen Wiedererkennungswert. Bei vielen Turnieren nutzt Evans „YMCA“ von Village People. Bei der Weltmeisterschaft im Alexandra Palace setzt er dagegen regelmäßig auf „Merry Christmas Everyone“ von Shakin’ Stevens. Gerade rund um Weihnachten gehört dieser Einlauf inzwischen zu den bekannten Momenten der Darts-WM.
Evans verbindet damit zwei Dinge, die ihn seit Jahren auszeichnen. Auf der Bühne sorgt er für Unterhaltung und eine gute Atmosphäre, am Oche bleibt sein Spiel trotzdem klar auf das Match konzentriert. Sein schneller Rhythmus ist dabei nicht nur ein Showelement, sondern ein fester Bestandteil seiner Technik.
Der Name „Rapid Ricky“ ist deshalb längst mehr als nur ein Spitzname. Er beschreibt den Spielstil, mit dem Evans seit vielen Jahren auf der PDC Tour bekannt ist und der ihn für viele Darts-Fans sofort erkennbar macht.
Die ersten Jahre und der Weg zur PDC Tour Card
Ricky Evans spielte schon als Jugendlicher regelmäßig Darts. Bereits mit 16 Jahren trat er bei Turnieren der BDO an und sammelte dort erste Erfahrung gegen ältere und deutlich erfahrenere Spieler. Sein Ziel war früh klar: Er wollte sich im professionellen Darts etablieren.
2010 qualifizierte sich Evans erstmals für die UK Open. Bei seinem Debüt erreichte er die zweite Runde, in der er gegen Steve Beaton ausschied. Ein Jahr später wechselte sein Fokus stärker in Richtung PDC. Auf der Development Tour zeigte er schnell gute Ergebnisse und gewann bereits eines seiner ersten Turniere.
Der entscheidende Schritt folgte 2013 bei der Q School. Evans sicherte sich direkt am ersten Tag seine erste PDC Tour Card. Im selben Jahr gewann er auch ein Event auf der Challenge Tour, erreichte das Finale der PDC World Youth Championship und stand erstmals in einem Players-Championship-Endspiel.
Damit war Evans endgültig auf der PDC Tour angekommen. Schon in seiner ersten vollständigen Saison zeigte er, dass er nicht nur wegen seines schnellen Wurfstils auffiel. Er konnte auch gegen erfahrene Profis gewinnen und sich regelmäßig für größere Turniere qualifizieren.
Ricky Evans heute: Erfahrung, Weltrangliste und weitere Ziele
Ricky Evans gehört auch 2026 weiterhin zum festen Kreis der PDC-Profis. Nach vielen Jahren auf der Tour bringt er viel Erfahrung mit und ist regelmäßig bei den Players Championships sowie bei weiteren Ranglistenturnieren vertreten. Seine Position in der PDC Order of Merit hält ihn weiterhin in einem Bereich, in dem Qualifikationen für große Turniere realistisch bleiben.
Für Evans geht es inzwischen weniger darum, sich überhaupt auf der Tour zu etablieren. Dieses Ziel hat er längst erreicht. Wichtiger ist es, wieder häufiger tiefe Runs zu schaffen und sich bei den großen TV-Turnieren in Position zu bringen. Gerade seine Erfahrung kann dabei ein Vorteil sein, wenn Matches eng werden.
Seine Karriere zeigt gleichzeitig, wie schwer es ist, über viele Jahre auf der PDC Tour konkurrenzfähig zu bleiben. Evans hat zwar noch keinen PDC-Ranglistentitel gewonnen, konnte sich aber immer wieder gegen starke Gegner durchsetzen und über lange Zeit im professionellen Feld halten.
Auch deshalb bleibt Ricky Evans ein Spieler, den man bei ProTour- und Major-Turnieren nicht unterschätzen sollte. Sein schnelles Tempo ist weiterhin sein bekanntestes Merkmal, doch seine lange Zeit auf der Tour und die vielen großen Matches gehören genauso zu seinem Profil.
Was Ricky Evans besonders macht
Ricky Evans ist auf der PDC Tour vor allem wegen seines extrem schnellen Wurftempos bekannt. Trotzdem wäre es zu einfach, seine Karriere nur darauf zu reduzieren. Über viele Jahre hat er gezeigt, dass er sich auf professionellem Niveau behaupten und bei großen Turnieren weit kommen kann.
Sein Spielstil, seine auffälligen Walk-ons und der Spitzname „Rapid“ sorgen dafür, dass Evans einen hohen Wiedererkennungswert hat. Gleichzeitig stehen hinter dieser Bekanntheit viele Jahre auf der PDC Tour, mehrere Finals und zahlreiche Auftritte bei der Weltmeisterschaft.
Gerade diese Mischung macht Ricky Evans zu einem besonderen Spieler. Er bringt Tempo, Erfahrung und eine eigene Persönlichkeit auf die Bühne. Auch ohne großen PDC-Titel gehört er seit Jahren zu den bekannten Namen im englischen Darts.
Für die kommenden Spielzeiten bleibt interessant, ob Evans noch einmal ein großes Finale erreicht oder sich erstmals einen PDC-Ranglistentitel sichern kann. Seine Erfahrung und seine Fähigkeit, an guten Tagen auch starke Gegner zu schlagen, geben ihm weiterhin Chancen auf gute Ergebnisse.









