World Matchplay Darts: Van Gerwen weiter

World Matchplay Darts Ergebnisse: Van Gerwen, Anderson und Wade gewinnen in Blackpool
Der zweite Turniertag beim World Matchplay Darts 2026 ist beendet. Am 19. Juli wurden im Winter Gardens in Blackpool acht weitere Erstrundenpartien gespielt. Michael van Gerwen, Gary Anderson, Jonny Clayton, James Wade, Gian van Veen und Wessel Nijman erreichten die zweite Runde. Chris Dobey musste dagegen nach einem langen Match gegen Dirk van Duijvenbode früh aus dem Turnier.
Besonders auffällig war der klare Auftritt von Gary Anderson. Der Schotte besiegte Ryan Joyce mit 10:2 und setzte damit ein starkes Zeichen. Auch Michael van Gerwen startete erfolgreich und gewann gegen Andrew Gilding mit 10:6. Am Abend kamen James Wade, Ryan Searle, Gian van Veen und Wessel Nijman weiter.
World Matchplay Darts 2026: Ergebnisse vom 19. Juli
| Spiel | Ergebnis |
|---|---|
| Dirk van Duijvenbode gegen Chris Dobey | 13:11 |
| Gary Anderson gegen Ryan Joyce | 10:2 |
| Michael van Gerwen gegen Andrew Gilding | 10:6 |
| Jonny Clayton gegen Damon Heta | 10:7 |
| Ryan Searle gegen William O’Connor | 10:6 |
| James Wade gegen Jermaine Wattimena | 10:7 |
| Gian van Veen gegen Krzysztof Ratajski | 10:6 |
| Wessel Nijman gegen Dave Chisnall | 10:5 |
Dirk van Duijvenbode wirft Chris Dobey raus
Das längste Match des Tages lieferten Dirk van Duijvenbode und Chris Dobey. Van Duijvenbode gewann nach einem harten Kampf mit 13:11 und zog damit in die zweite Runde des World Matchplay Darts 2026 ein.
Dobey war als gesetzter Spieler in das Match gegangen, doch van Duijvenbode blieb über die komplette Distanz gefährlich. Beide Spieler hatten Phasen, in denen sie das Spiel kontrollieren konnten. Am Ende entschied nicht ein klarer Lauf, sondern die bessere Ruhe in den letzten Legs.
Für van Duijvenbode war dieser Sieg ein wichtiger Schritt. Ein Erfolg gegen Dobey in Blackpool gibt Selbstvertrauen, weil das World Matchplay über längere Distanzen viel Geduld verlangt. Wer ein solches Match gewinnt, hat nicht nur scoring-technisch bestanden, sondern auch mental.
Dobey muss dagegen früh nach Hause. Für ihn ist das eine bittere Niederlage, weil er in einem engen Spiel lange Chancen hatte. Van Duijvenbode steht nun in der zweiten Runde und kann nach diesem Auftakt mit viel Energie weitermachen.
Gary Anderson setzt ein klares Zeichen
Gary Anderson hat seinen Auftakt beim World Matchplay Darts 2026 sehr deutlich gewonnen. Der Schotte besiegte Ryan Joyce mit 10:2 und zeigte dabei genau die Ruhe, die man von ihm in großen Matches kennt.
Anderson kontrollierte das Spiel früh. Joyce fand kaum Zugriff und bekam nur wenige echte Möglichkeiten, den Druck zu erhöhen. Der frühere Weltmeister nutzte seine Chancen konsequent, blieb im Rhythmus und ließ das Match nie eng werden.
Für Anderson war dieser Sieg ein starkes Signal. Blackpool ist ein Turnier, bei dem Erfahrung viel zählt. Lange Distanzen, große Bühne und geduldiges Scoring passen zu seinem Spiel. Wenn Anderson früh seinen Rhythmus findet, bleibt er für jeden Gegner gefährlich.
Auch Michael van Gerwen startete erfolgreich in das Turnier. Der Niederländer gewann gegen Andrew Gilding mit 10:6 und zog ebenfalls in die zweite Runde ein. Gilding blieb phasenweise im Match, doch van Gerwen hatte in den wichtigen Momenten mehr Tempo und mehr Druck.
Van Gerwen braucht in Blackpool nicht viele Einladungen. Wenn er merkt, dass ein Gegner schwankt, kann er ein Match schnell drehen oder wegziehen. Gegen Gilding war noch nicht alles perfekt, aber der Auftakt war solide genug, um weiter im Rennen zu bleiben.
Jonny Clayton und James Wade bleiben im Turnier
Jonny Clayton hat seine erste Aufgabe beim World Matchplay Darts 2026 erfolgreich gelöst. Der Waliser gewann gegen Damon Heta mit 10:7 und steht damit in der zweiten Runde. Es war kein Spaziergang, aber Clayton blieb in den entscheidenden Phasen stabil genug.
Heta machte das Match phasenweise eng und brachte seine eigene Energie mit. Clayton ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Er nutzte seine Chancen besser und brachte das Spiel kontrolliert über die Linie.
Auch James Wade erreichte die zweite Runde. Der erfahrene Engländer gewann gegen Jermaine Wattimena mit 10:7. Wade ist genau für solche Matches gemacht. Er spielt nicht immer spektakulär, aber er bleibt ruhig, wartet auf Fehler und bestraft sie sofort.
Wattimena hatte gute Momente, konnte Wade aber nicht dauerhaft aus dem Rhythmus bringen. Für Wade ist dieser Sieg wichtig, weil er in Blackpool immer gefährlich bleibt. Auf längeren Distanzen kann seine Erfahrung ein großer Vorteil sein.
Gian van Veen und Wessel Nijman überzeugen
Gian van Veen hat seinen Auftakt beim World Matchplay Darts 2026 erfolgreich gemeistert. Der Niederländer gewann gegen Krzysztof Ratajski mit 10:6 und bestätigte damit seine starke Form auf der großen Bühne.
Van Veen spielte ruhig, konzentriert und mit gutem Timing. Ratajski ist ein erfahrener Gegner, der selten leicht zu schlagen ist. Doch van Veen blieb geduldig, nutzte seine Chancen und zog in den wichtigen Phasen davon. Für ihn ist dieser Sieg ein weiterer Schritt in einer Saison, in der er immer stärker in den Fokus rückt.
Auch Wessel Nijman steht in der zweiten Runde. Er besiegte Dave Chisnall mit 10:5 und sorgte damit für ein starkes niederländisches Ergebnis am zweiten Turniertag. Gegen einen Spieler wie Chisnall ist ein solcher Sieg besonders wertvoll, weil Chisnall mit seinem Scoring jedes Match schnell gefährlich machen kann.
Nijman ließ sich davon nicht beeindrucken. Er spielte stabil, blieb auf Kurs und nutzte die Fehler seines Gegners konsequent aus. Neben van Gerwen und van Veen bringt damit auch Nijman die niederländische Farbe in die zweite Runde.
Ryan Searle gewann am Abend ebenfalls. Er setzte sich gegen William O’Connor mit 10:6 durch und bleibt damit im Turnier. Searle ist ein Spieler, der über längere Distanzen sehr unangenehm werden kann. Wenn seine Scores kommen und die Doppel funktionieren, ist er für jeden Gegner schwer zu kontrollieren.
Was der 19. Juli für das World Matchplay bedeutet
Der zweite Turniertag beim World Matchplay Darts 2026 hat das Feld weiter sortiert. Mehrere erfahrene Spieler sind sicher durchgekommen, einige starke Namen mussten aber früh kämpfen oder direkt ausscheiden. Besonders der Sieg von Dirk van Duijvenbode gegen Chris Dobey zeigte, wie schnell ein gesetzter Spieler in Blackpool unter Druck geraten kann.
Gary Anderson setzte mit dem 10:2 gegen Ryan Joyce das deutlichste Zeichen des Tages. Michael van Gerwen erledigte seine Aufgabe gegen Andrew Gilding solide, während Jonny Clayton und James Wade mit ihrer Erfahrung weiterkamen. Dazu sorgten Gian van Veen und Wessel Nijman für starke niederländische Ergebnisse.
Für die zweite Runde wird das Turnier nun deutlich spannender. Die Distanzen werden länger, die Gegner stärker und jeder Fehler kann teurer werden. Spieler wie Anderson, van Gerwen, Wade, Clayton, van Veen und Nijman haben gezeigt, dass sie bereit sind. Gleichzeitig bleibt nach dem Dobey-Aus klar: Beim World Matchplay ist kein Favorit wirklich sicher.
Bei Darts heute richtet sich der Blick jetzt auf die nächsten Erstrundenmatches und die kommenden Zweitrunden-Duelle. Blackpool hat an den ersten beiden Tagen bereits mehrere Geschichten geliefert. Der 19. Juli war dabei vor allem ein Abend der Routiniers, der Niederländer und eines langen Kampfes von Dirk van Duijvenbode.









