World Matchplay Darts 2026: Spielplan & Ergebnisse

World Matchplay Darts 2026: Spielplan, Ergebnisse, Teilnehmer und Preisgeld
Das World Matchplay Darts 2026 läuft vom 18. bis 26. Juli im Winter Gardens in Blackpool. Das Turnier gehört zu den wichtigsten PDC Majors des Jahres und bringt 32 Spieler auf eine der berühmtesten Bühnen im Darts. Gespielt wird um die Phil Taylor Trophy, viel Ranglistenpreisgeld und einen Titel, der im Kalender fast so schwer wiegt wie ein Weltmeisterschaftslauf.
Für Darts heute ist das World Matchplay eines der zentralen Sommerturniere. Die Matches sind länger als bei vielen anderen Events, die Atmosphäre in Blackpool ist besonders und Fehler werden über die Distanz oft härter bestraft. Genau deshalb setzt sich hier selten ein Spieler zufällig durch.
Luke Littler kommt als Titelverteidiger nach Blackpool. Im Vorjahr gewann er das Finale gegen James Wade mit 18:13 und holte erstmals die Phil Taylor Trophy. 2026 begann er seine Titelverteidigung gegen Niko Springer. Gleichzeitig stehen Spieler wie Luke Humphries, Michael van Gerwen, Josh Rock, Gian van Veen, Gerwyn Price, Gary Anderson, James Wade und Stephen Bunting im Blickpunkt.
World Matchplay 2026: Die wichtigsten Infos
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Turnier | Betfred World Matchplay 2026 |
| Datum | 18. bis 26. Juli 2026 |
| Ort | Winter Gardens, Blackpool |
| Teilnehmer | 32 Spieler |
| Trophäe | Phil Taylor Trophy |
| Titelverteidiger | Luke Littler |
| Gesamtpreisgeld | £1.000.000 |
| Preisgeld für den Sieger | £225.000 |
Das 32-Spieler-Feld besteht aus den Top 16 der PDC Order of Merit und den besten 16 noch nicht qualifizierten Spielern aus der einjährigen ProTour-Rangliste. In der ersten Runde treffen die gesetzten Spieler direkt auf die ProTour-Qualifikanten.
Warum das World Matchplay so wichtig ist
Das World Matchplay ist kein gewöhnliches Turnier. Es ist eines der großen Majors im PDC-Kalender und wird jedes Jahr im Winter Gardens gespielt. Diese Bühne hat im Darts einen besonderen Klang. Viele große Karrieren haben in Blackpool wichtige Kapitel geschrieben.
Der Modus macht das Turnier besonders. Es wird nicht in Sets gespielt, sondern in Legs. Trotzdem sind die Distanzen länger als bei vielen anderen Turnieren. Dadurch bekommen die Matches eine eigene Dynamik. Ein Spieler kann Rückstände aufholen, aber er muss über längere Phasen stabil bleiben.
Für Topspieler ist Blackpool ein echter Test. Wer hier gewinnt, muss mehrere Tage lang unter Druck liefern. Scoring, Doppelquote, Geduld und Erfahrung zählen. Besonders ab dem Viertelfinale werden die Wege lang, und genau dort zeigt sich, wer wirklich bereit für einen Major-Titel ist.
World Matchplay Spielplan 2026
Die erste Runde verteilt sich auf mehrere Sessions. Danach folgen zweite Runde, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Der Finalabend findet am 26. Juli statt.
| Datum | Runde |
| 18. Juli | Erste Runde, Abend |
| 19. Juli | Erste Runde, Nachmittag und Abend |
| 20. Juli | Erste Runde, Abend |
| 21. Juli | Zweite Runde |
| 22. Juli | Zweite Runde |
| 23. Juli | Viertelfinale |
| 24. Juli | Viertelfinale |
| 25. Juli | Halbfinale |
| 26. Juli | Finale |
Die Auslosung der ersten Runde
| Gesetzter Spieler | Gegner |
| Luke Littler | Niko Springer |
| Nathan Aspinall | Joe Cullen |
| Josh Rock | Luke Woodhouse |
| Stephen Bunting | Niels Zonneveld |
| Michael van Gerwen | Andrew Gilding |
| Chris Dobey | Dirk van Duijvenbode |
| Jonny Clayton | Damon Heta |
| Gary Anderson | Ryan Joyce |
| Luke Humphries | Cameron Menzies |
| Ross Smith | Kevin Doets |
| Gerwyn Price | Martin Schindler |
| Danny Noppert | Rob Cross |
| Gian van Veen | Krzysztof Ratajski |
| Wessel Nijman | Dave Chisnall |
| James Wade | Jermaine Wattimena |
| Ryan Searle | William O’Connor |
Für deutsche Fans ist vor allem der Blick auf Niko Springer und Martin Schindler wichtig. Springer hatte direkt zum Auftakt die schwerste Aufgabe und traf auf Titelverteidiger Luke Littler. Schindler spielt am 20. Juli gegen Gerwyn Price. Das ist ein sehr schweres Los, aber auch eine große Bühne für den deutschen Topspieler.
Format beim World Matchplay
Das World Matchplay wird im Legs-Format gespielt. Jede Partie muss mit zwei Legs Vorsprung gewonnen werden. Falls nach fünf zusätzlichen Legs noch immer kein Sieger feststeht, entscheidet ein Sudden-Death-Leg.
| Runde | Modus |
| Erste Runde | First to 10 Legs |
| Zweite Runde | First to 11 Legs |
| Viertelfinale | First to 16 Legs |
| Halbfinale | First to 17 Legs |
| Finale | First to 18 Legs |
Dieses Format ist einer der Gründe, warum das World Matchplay so beliebt ist. Kurze Schwächephasen sind nicht sofort tödlich, aber über die längere Distanz setzt sich oft Qualität durch. Gleichzeitig bleiben Comebacks jederzeit möglich. Ein Spieler kann 3:7 zurückliegen und trotzdem noch in das Match zurückfinden.
Preisgeld beim World Matchplay 2026
Das Preisgeld wurde für 2026 auf insgesamt £1.000.000 erhöht. Der Sieger erhält £225.000. Schon die Teilnahme an der ersten Runde bringt £12.500.
| Runde | Preisgeld |
| Sieger | £225.000 |
| Finalist | £125.000 |
| Halbfinalisten | je £65.000 |
| Viertelfinalisten | je £35.000 |
| Zweite Runde | je £22.500 |
| Erste Runde | je £12.500 |
Damit ist das World Matchplay nicht nur sportlich, sondern auch für die Ranglisten enorm wichtig. Ein Halbfinale oder Finale kann die Saison eines Spielers deutlich verändern. Für Spieler aus dem Bereich außerhalb der absoluten Topgruppe ist schon ein tiefer Lauf in Blackpool ein großer Schritt.
Favoriten beim World Matchplay Darts 2026
Luke Littler steht als Titelverteidiger automatisch im Mittelpunkt. Er hat 2025 in Blackpool gezeigt, dass er auch dieses lange Format gewinnen kann. Sein Auftakt gegen Niko Springer war nicht fehlerfrei, aber am Ende kontrolliert genug.
Luke Humphries gehört ebenfalls zu den großen Favoriten. Er startet gegen Cameron Menzies und bringt die Erfahrung aus vielen großen TV-Matches mit. Michael van Gerwen bleibt in Blackpool immer gefährlich, auch wenn sein Weg durch die Auslosung nicht einfach ist.
Josh Rock ist nach seinem klaren Auftaktsieg gegen Luke Woodhouse ebenfalls ein Name, den man beachten muss. Er bringt Scoring-Power, Selbstvertrauen und den Rückenwind aus einem starken Jahr mit. Gian van Veen ist einer der spannendsten jungen Spieler im Feld. Dazu kommen erfahrene Namen wie Gary Anderson, James Wade, Gerwyn Price, Stephen Bunting und Nathan Aspinall.
Deutsche Spieler beim World Matchplay
Niko Springer und Martin Schindler bringen den deutschen Blickwinkel in dieses Turnier. Springer bekam direkt Luke Littler und verlor mit 6:10. Trotzdem war sein Auftritt wichtig, weil er auf einer der größten PDC-Bühnen weitere Erfahrung sammeln konnte.
Martin Schindler hat noch alles vor sich. Sein Match gegen Gerwyn Price gehört zu den interessantesten Duellen der ersten Runde. Price bringt enorme Erfahrung, Energie und Scoring-Qualität mit. Schindler braucht deshalb einen sehr stabilen Abend auf die Doppel und darf sich keine längeren Schwächephasen erlauben.
Für Darts heute ist dieses Match besonders interessant. Wenn Schindler Price schlägt, wäre das einer der wichtigsten deutschen Momente des Turniers. Wenn er verliert, bleibt trotzdem der Kontext wichtig: Blackpool ist eine Bühne, auf der deutsche Spieler immer mehr präsent werden.
Women’s World Matchplay am Finaltag
Am 26. Juli findet zusätzlich das Women’s World Matchplay im Winter Gardens statt. Acht Spielerinnen kämpfen um den Titel. Mit Beau Greaves, Lisa Ashton und Fallon Sherrock sind mehrere große Namen dabei. Das Gesamtpreisgeld liegt bei £40.000, die Siegerin erhält £15.000.
| Viertelfinale Women’s World Matchplay |
| Beau Greaves gegen Kirsi Viinikainen |
| Gemma Hayter gegen Vicky Pruim |
| Lisa Ashton gegen Rhian O’Sullivan |
| Fallon Sherrock gegen Deta Hedman |
Dieser Wettbewerb ist ein guter Zusatz für den Finaltag. Gerade Beau Greaves wird für viele Fans wieder im Fokus stehen, weil sie in den vergangenen Jahren im Frauen-Darts eine besondere Rolle eingenommen hat.









