Swiss Darts Trophy Ergebnisse: Bellmont siegt, Barney raus

Swiss Darts Trophy Ergebnisse: Bellmont schreibt Geschichte, Van Barneveld scheitert früh
Die erste Runde der Swiss Darts Trophy 2026 ist komplett. Nach der Nachmittagssession brachte auch der Freitagabend in Basel mehrere Überraschungen. Stefan Bellmont sorgte vor heimischem Publikum für den größten Schweizer Erfolg des Tages, während Raymond van Barneveld bereits zum Auftakt ausschied.
Dave Chisnall musste einen Matchdart überstehen, Michael Smith drehte einen Rückstand und Dirk van Duijvenbode setzte sich trotz einer starken Leistung von Bruno Stöckli durch.
Swiss Darts Trophy Ergebnisse am Freitagabend
Stefan Bellmont 6:3 Andrew Gilding
Jeffrey de Graaf 6:4 Sietse Lap
Dave Chisnall 6:5 Alan Soutar
Maik Kuivenhoven 6:3 Raymond van Barneveld
Dirk van Duijvenbode 6:3 Bruno Stöckli
Michael Smith 6:4 Rob Owen
Damon Heta 6:2 Alex Fehlmann
Kevin Doets 6:3 Nick Kenny
Bellmont sorgt für den Schweizer Moment des Abends
Die größte Reaktion in der St. Jakobshalle gehörte Stefan Bellmont.
Der Schweizer setzte sich mit 6:3 gegen Andrew Gilding durch und steht damit in der zweiten Runde. Bellmont spielte einen Drei-Dart-Durchschnitt von 83,75 Punkten. Spektakulär war das statistisch nicht, doch er nutzte seine Chancen besser und blieb in den entscheidenden Momenten ruhig.
Am Samstag wartet eine deutlich schwierigere Aufgabe.
Bellmont trifft auf den gesetzten Polen Krzysztof Ratajski.
Van Barneveld scheidet gegen Kuivenhoven aus
Für Raymond van Barneveld ist das Turnier dagegen bereits beendet.
Der fünfmalige Weltmeister verlor das niederländische Duell gegen Maik Kuivenhoven mit 3:6.
Kuivenhoven spielte mit 92,89 Punkten den besseren Durchschnitt und ließ Van Barneveld nie dauerhaft in die Partie finden. Für Barney war die Niederlage besonders bitter, weil er in der entscheidenden Phase der European Tour weiteres Preisgeld gut hätte gebrauchen können.
Kuivenhoven bekommt nun mit Jonny Clayton einen gesetzten Gegner.
Chisnall überlebt Matchdart gegen Soutar
Das dramatischste Spiel des Abends lieferten Dave Chisnall und Alan Soutar.
Soutar spielte den deutlich höheren Drei-Dart-Durchschnitt. Seine 90,12 Punkte lagen klar vor Chisnalls 82,52.
Trotzdem ging die Partie bis ins Entscheidungsleg.
Soutar bekam sogar die Möglichkeit, das Spiel zu beenden, konnte seinen Matchdart aber nicht nutzen. Chisnall blieb im Turnier und sicherte sich schließlich den 6:5-Erfolg.
Für den Engländer zählt am Ende vor allem das Ergebnis.
In der zweiten Runde wartet Josh Rock.
Dort wird Chisnall sein Niveau allerdings deutlich steigern müssen.
Michael Smith dreht 1:3-Rückstand
Auch Michael Smith musste kämpfen.
Rob Owen erwischte den besseren Start und führte zwischenzeitlich mit 3:1. Der ehemalige Weltmeister blieb jedoch ruhig und fand im weiteren Spielverlauf zunehmend seinen Rhythmus.
Smith gewann fünf der letzten sechs Legs und drehte das Spiel noch zu einem 6:4-Sieg.
Mit rund 91 Punkten im Drei-Dart-Durchschnitt war noch Luft nach oben. Wichtiger war für Smith jedoch, nach einem schwierigen Jahr überhaupt wieder ein European-Tour-Spiel zu gewinnen.
Am Samstag trifft er auf Jermaine Wattimena.
Nach dem Match kündigte Smith zudem an, 2027 wieder einen deutlich umfangreicheren Turnierkalender spielen zu wollen.
Stöckli verliert trotz starkem Durchschnitt
Auch der zweite Schweizer des Abends zeigte eine bemerkenswerte Leistung.
Bruno Stöckli spielte gegen Dirk van Duijvenbode einen Drei-Dart-Durchschnitt von 98,10 Punkten und lag damit sogar vor seinem niederländischen Gegner.
Zum Sieg reichte es trotzdem nicht.
Van Duijvenbode war in den entscheidenden Momenten effektiver und setzte sich mit 6:3 durch.
Damit bekommt er am Samstag ein attraktives Duell mit James Wade.
Für Stöckli ist das Ausscheiden zwar enttäuschend, seine Leistung gehörte aber zu den stärksten eines Schweizer Spielers am ersten Turniertag.
Heta und Doets lösen ihre Aufgaben souverän
Weniger dramatisch verliefen die letzten beiden Partien.
Damon Heta ließ Alex Fehlmann beim 6:2 kaum eine Chance. Der Australier spielte einen Durchschnitt von 95,05 Punkten und trifft nun auf Danny Noppert.
Kevin Doets setzte sich anschließend mit 6:3 gegen Nick Kenny durch.
Für Doets wartet jetzt die größte mögliche Aufgabe: Luke Humphries, der frischgebackene World-Grand-Prix-Sieger und Nummer eins der Setzliste.
Zweite Runde mit mehreren großen Duellen
Damit ist die komplette erste Runde der Swiss Darts Trophy beendet.
Am Samstag steigen die gesetzten Spieler ein. Aus deutscher Sicht stehen vor allem Martin Schindler gegen Tom Bissell und Niko Springer gegen Gian van Veen im Mittelpunkt.
Dazu kommen unter anderem:
Michael van Gerwen gegen Mensur Suljovic
Luke Humphries gegen Kevin Doets
James Wade gegen Dirk van Duijvenbode
Jonny Clayton gegen Maik Kuivenhoven
Josh Rock gegen Dave Chisnall
Nach einem Freitag mit mehreren Überraschungen verspricht die zweite Runde damit noch einmal deutlich mehr Qualität.
Die aktuellen Darts Ergebnisse aus Basel zeigen bereits, wie eng das Feld auf der European Tour ist. Van Barneveld ist raus, Chisnall überlebt nur knapp und mit Bellmont steht weiterhin ein Schweizer vor heimischem Publikum im Turnier.








