Swiss Darts Trophy Ergebnisse: Van Gerwen und Springer raus

Swiss Darts Trophy Ergebnisse: Van Gerwen, Springer und Schindler raus – heute fällt die Entscheidung in Basel
Die Swiss Darts Trophy 2026 geht nach einem turbulenten Samstag in ihren entscheidenden Turniertag. In der St. Jakobshalle in Basel erwischte es gleich mehrere bekannte Namen: Michael van Gerwen, Niko Springer, Martin Schindler, James Wade, Stephen Bunting und Danny Noppert sind ausgeschieden.
Besonders aus deutscher Sicht verlief die zweite Runde enttäuschend. Springer kassierte gegen Gian van Veen eine deutliche 0:6-Niederlage, während Schindler gegen Tom Bissell mit 4:6 verlor.
Ganz anders verlief der Abend für Mensur Suljovic. Der Österreicher setzte sich mit 6:4 gegen Michael van Gerwen durch und steht damit im Achtelfinale.
Am heutigen Sonntag wird das Turnier komplett beendet. Zunächst stehen die Achtelfinals auf dem Programm, am Abend folgen Viertelfinale, Halbfinale und Endspiel.
Swiss Darts Trophy: Wichtige Ergebnisse der zweiten Runde
- Gian van Veen 6:0 Niko Springer
- Tom Bissell 6:4 Martin Schindler
- Mensur Suljovic 6:4 Michael van Gerwen
- Luke Humphries 6:5 Kevin Doets
Außerdem mussten unter anderem James Wade, Stephen Bunting und Danny Noppert ihre Titelhoffnungen begraben.
Springer erlebt gegen Van Veen einen bitteren Abend
Nach seinem souveränen 6:1 zum Auftakt gegen Roman Wellinger hatte sich Niko Springer viel für das Duell mit Gian van Veen vorgenommen.
Doch das Spiel entwickelte sich komplett in die falsche Richtung.
Van Veen übernahm von Beginn an die Kontrolle und ließ Springer kaum Möglichkeiten, überhaupt in die Partie zu kommen. Nach wenigen Legs stand der Deutsche bereits massiv unter Druck.
Am Ende lautete das Ergebnis 6:0 für Gian van Veen.
Für Springer ist die Niederlage besonders bitter, weil er auf der European Tour in dieser Saison bereits mehrfach gezeigt hat, dass er mit Spielern aus der Weltspitze mithalten kann.
Diesmal fand er jedoch keine Antwort auf das hohe Niveau des Niederländers.
Van Veen bestätigt damit einmal mehr, warum er inzwischen zu den besten Spielern der Welt gehört.
Martin Schindler scheitert an Tom Bissell
Auch für Martin Schindler ist Basel beendet.
Der Deutsche ging als gesetzter Spieler in das Duell mit Tom Bissell, konnte seine Favoritenrolle aber nicht nutzen.
Bissell hatte bereits am Freitag für Aufsehen gesorgt, als er Joe Cullen mit 6:5 ausschaltete. Gegen Schindler bestätigte er diese Leistung.
Der Außenseiter setzte sich mit 6:4 durch und steht damit überraschend im Achtelfinale.
Für Schindler ist das Ausscheiden auch mit Blick auf die Rangliste der Darts European Tour ärgerlich. Vor dem letzten Turnier in Maastricht geht es weiterhin um seine Position für die Europameisterschaft in Dortmund.
Jedes zusätzliche Preisgeld hätte seine Ausgangslage verbessert.
Suljovic schlägt Michael van Gerwen
Die große Geschichte aus österreichischer Sicht schrieb Mensur Suljovic.
Nach seinem 6:3 gegen György Jehirszki wartete mit Michael van Gerwen eine erheblich schwierigere Aufgabe.
Suljovic ließ sich davon nicht beeindrucken.
Der Österreicher setzte sich mit 6:4 durch und warf damit einen der prominentesten Spieler des gesamten Teilnehmerfeldes aus dem Turnier.
Dass Suljovic Van Gerwen schlagen kann, hatte er bereits früher in dieser Saison gezeigt. In Basel gelang ihm nun der nächste Erfolg gegen den dreimaligen Weltmeister.
Im Achtelfinale wartet nun Ross Smith.
Humphries entgeht nur knapp dem Aus
Auch Luke Humphries hatte deutlich mehr Probleme als erwartet.
Der World-Grand-Prix-Sieger traf auf Kevin Doets und musste bis in das elfte und letzte Leg kämpfen.
Erst dort machte Humphries den 6:5-Sieg perfekt.
Nach seinem großen Titelgewinn wenige Tage zuvor bleibt der Engländer damit auch in Basel im Rennen um den nächsten Turniersieg.
Im Achtelfinale wartet mit Krzysztof Ratajski jedoch ein äußerst unangenehmer Gegner.
Gerade nach dem knappen Auftakt dürfte Humphries wissen, dass eine Steigerung nötig ist.
Mehrere gesetzte Spieler bereits ausgeschieden
Springer, Schindler und Van Gerwen waren nicht die einzigen prominenten Namen, die den Samstag nicht überstanden.
Auch James Wade, der in den vergangenen Monaten wieder bis in die Top 5 der Weltrangliste vorgestoßen war, ist ausgeschieden.
Titelverteidiger Stephen Bunting kann seinen Erfolg aus dem Vorjahr ebenfalls nicht wiederholen.
Danny Noppert gehört ebenfalls nicht mehr zum Teilnehmerfeld.
Damit ist das Achtelfinale deutlich offener, als es die Setzliste vor Turnierbeginn vermuten ließ.
Diese Duelle stehen heute besonders im Mittelpunkt
Am Sonntag beginnt die Entscheidung mit den Achtelfinals.
- Gian van Veen gegen Tom Bissell
- Mensur Suljovic gegen Ross Smith
- Dirk van Duijvenbode gegen Michael Smith
- Luke Humphries gegen Krzysztof Ratajski
- Jonny Clayton gegen Rob Cross
Gerade Van Veen gehört nach seinem 6:0 gegen Springer nun zu den auffälligsten Spielern im verbliebenen Feld.
Auch Michael Smith bleibt interessant. Der frühere Weltmeister hat in Basel sein erstes Spiel gegen Rob Owen gewonnen und anschließend angekündigt, 2027 wieder einen deutlich umfangreicheren Turnierkalender spielen zu wollen.
Heute wird der Sieger in Basel gekürt
Der Sonntag ist der klassische Finaltag der PDC European Tour.
Nach den Achtelfinals am Mittag folgen am Abend unmittelbar die Viertelfinals. Danach werden die beiden Halbfinals gespielt, bevor im letzten Spiel des Tages der neue Sieger der Swiss Darts Trophy feststeht.
Damit sind für einen Turniersieg am Sonntag gleich vier erfolgreiche Partien notwendig.
Neben dem Titel geht es um wichtiges Preisgeld für die PDC Weltrangliste und die Rangliste der European Tour.
Gerade unmittelbar vor dem letzten Turnier der Serie in Maastricht kann ein tiefer Lauf die Ausgangslage für die European Championship noch einmal deutlich verändern.
Die bisherigen Darts Ergebnisse aus Basel haben bereits zahlreiche Überraschungen gebracht.
Und nach dem Ausscheiden von Van Gerwen, Wade, Bunting, Schindler und Springer ist vor dem Finaltag klar: Die Swiss Darts Trophy 2026 ist deutlich offener geworden.








