Martin Schindler kämpft um Darts EM 2026 in Maastricht

Martin Schindler unter Druck: In Maastricht geht es um sein Ticket für die Darts EM 2026
Für Martin Schindler wird die Dutch Darts Championship 2026 zu einem entscheidenden Turnier. Der deutsche Darts-Profi steht zwar auf einem Qualifikationsplatz für die European Championship in Dortmund, doch seine Teilnahme ist noch nicht endgültig gesichert. Mit Platz 31 in der European Tour Order of Merit liegt „The Wall“ unmittelbar vor der gefährlichen Grenze. Ein frühes Ausscheiden in Maastricht könnte deshalb schwerwiegende Folgen haben.
Vom 16. bis 18. Oktober kämpfen 48 Spieler beim letzten European Tour Turnier des Jahres um Preisgeld und wichtige Ranglistenpositionen. Anschließend stehen die 32 Teilnehmer der Darts EM fest, die vom 22. bis 25. Oktober in Dortmund ausgetragen wird.
Martin Schindler liegt auf Platz 31 der European Tour Order of Merit
Schindler hat auf der European Tour bislang 34.500 Pfund Preisgeld gesammelt. Damit liegt er knapp vor Stephen Bunting und Karel Sedlacek, die ebenfalls um die Qualifikation kämpfen.
Die Situation vor dem Saisonfinale in Maastricht:
| Platz | Spieler | Preisgeld |
|---|---|---|
| 28 | Cameron Menzies | £37.000 |
| 29 | Dave Chisnall | £37.000 |
| 30 | Kim Huybrechts | £34.500 |
| 31 | Martin Schindler | £34.500 |
| 32 | Stephen Bunting | £33.000 |
| 33 | Karel Sedlacek | £31.000 |
| 34 | Joe Cullen | £29.500 |
| 35 | Michael Smith | £27.000 |
Die Zahlen verdeutlichen, wie eng das Rennen um die letzten EM-Tickets ist.
Zwischen Schindler und Sedlacek liegen lediglich 3.500 Pfund. Ein erfolgreicher Turnierlauf des Tschechen könnte die Rangfolge verändern.
Für den Deutschen ist deshalb nicht nur das eigene Abschneiden wichtig. Auch die Ergebnisse seiner direkten Konkurrenten können darüber entscheiden, ob er in Dortmund antreten darf.
Karel Sedlacek oder Callan Rydz wartet in der zweiten Runde
Martin Schindler gehört bei der Dutch Darts Championship zu den gesetzten Spielern. Er steigt deshalb erst am Samstag, dem 17. Oktober, in der zweiten Runde ein.
Sein Gegner wird am Freitag im Duell zwischen Karel Sedlacek und Callan Rydz ermittelt.
Gerade die mögliche Begegnung mit Sedlacek verspricht besondere Brisanz. Der Tscheche liegt unmittelbar hinter den Qualifikationsplätzen und benötigt zusätzliche Preisgelder, um noch in die Top 32 vorzurücken.
Sedlacek zeigte zuletzt bei der Swiss Darts Trophy in Basel eine starke Leistung und erreichte das Viertelfinale. Damit verbesserte er seine Ausgangslage im Kampf um die Europameisterschaft erheblich.
Callan Rydz ist ebenfalls ein gefährlicher Gegner. Der Engländer kann mit seinem schnellen Spielrhythmus und hohen Scores auch etablierte Profis unter Druck setzen.
Für Schindler wird bereits sein erstes Match in Maastricht zu einer wichtigen Bewährungsprobe.
Acht European Tour Turniere ohne Sieg in der zweiten Runde
Besonders problematisch ist Schindlers jüngste Bilanz auf der European Tour.
Der Deutsche konnte bei seinen letzten acht Auftritten auf dieser Turnierserie die zweite Runde nicht überstehen.
Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung für einen Spieler, der bereits drei European Tour Titel gewonnen hat und in der Vergangenheit mehrfach gegen internationale Spitzenspieler erfolgreich war.
Schindler hat bewiesen, dass er auf großen Bühnen gewinnen kann. Allerdings gelang es ihm zuletzt nicht, diese Leistungen regelmäßig abzurufen.
Gerade auf der European Tour ist Konstanz besonders wichtig. Die gesetzten Spieler steigen erst in der zweiten Runde ein und treffen häufig auf Gegner, die bereits ein Match gewonnen haben.
Ein schwacher Start kann deshalb unmittelbar das Turnieraus bedeuten.
Für Schindler geht es in Maastricht nicht nur um die EM-Qualifikation, sondern auch darum, eine sportlich schwierige Serie zu beenden.
Wie viel Preisgeld kann Martin Schindler gewinnen?
Bei der Dutch Darts Championship werden insgesamt 230.000 Pfund ausgeschüttet. Der Sieger erhält 35.000 Pfund.
Die Preisgeldverteilung:
| Turnierphase | Preisgeld |
|---|---|
| Sieger | £35.000 |
| Finalist | £15.000 |
| Halbfinale | £10.000 |
| Viertelfinale | £8.000 |
| Achtelfinale | £5.000 |
| Zweite Runde | £3.500 |
| Erste Runde | £2.000 |
Für die European Tour Order of Merit zählt das tatsächlich anrechenbare Preisgeld. Bei gesetzten Spielern wird das garantierte Preisgeld der zweiten Runde bei einer Auftaktniederlage nicht für die Rangliste berücksichtigt.
Ein Sieg am Samstag wäre für Schindler deshalb besonders wertvoll. Mit dem Einzug ins Achtelfinale könnte er zusätzliches Ranglistenpreisgeld sammeln und seine Position im Kampf um die EM-Qualifikation verbessern.
Dortmund wäre für Schindler ein besonders wichtiges Heimturnier
Die European Championship gehört zu den bedeutendsten Turnieren im PDC-Kalender.
In diesem Jahr findet die Darts EM vom 22. bis 25. Oktober in den Dortmunder Westfalenhallen statt. Insgesamt werden 750.000 Pfund Preisgeld ausgeschüttet.
Für Martin Schindler hätte eine Teilnahme einen besonderen Stellenwert.
Der Deutsche könnte vor heimischem Publikum antreten und sich mit den besten Spielern der European Tour messen.
Auch für seine weitere Saisonplanung wäre die Qualifikation wichtig. Ein gutes Abschneiden bei einem großen Ranking-Turnier kann nicht nur finanziell wertvoll sein, sondern auch zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Wettbewerbe geben.
Gerade nach den zuletzt schwierigen European Tour Auftritten wäre Dortmund eine ideale Gelegenheit, wieder ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen.
Niko Springer hat sein EM-Ticket bereits sicher
Während Schindler noch um seine Teilnahme kämpfen muss, ist die Ausgangslage für einen anderen deutschen Spieler deutlich entspannter.
Niko Springer liegt mit 45.500 Pfund auf Platz 23 der European Tour Order of Merit und hat seine Qualifikation für Dortmund bereits gesichert.
Der Mainzer kann in Maastricht deshalb ohne unmittelbaren Qualifikationsdruck antreten.
Springer trifft am Freitagabend auf Scott Williams. Bei einem Sieg würde er am Samstag gegen Gerwyn Price spielen.
Auch Max Hopp und Ricardo Pietreczko stehen beim letzten European Tour Turnier des Jahres im Teilnehmerfeld.
Für die deutschen Darts-Fans bietet Maastricht damit mehrere interessante Begegnungen. Im Mittelpunkt steht allerdings die Frage, ob Schindler seine Position unter den besten 32 Spielern behaupten kann.
Was braucht Martin Schindler für die Darts EM?
Die einfachste Möglichkeit für Schindler besteht darin, selbst einen erfolgreichen Turnierlauf zu absolvieren.
Ein Sieg in der zweiten Runde würde seine Ausgangslage deutlich verbessern. Mit weiteren Erfolgen könnte er die Qualifikation aus eigener Kraft absichern.
Sollte er dagegen bereits am Samstag ausscheiden, müsste er auf die Ergebnisse seiner Konkurrenten hoffen.
Besonders Karel Sedlacek, Stephen Bunting und Michael Smith spielen im Kampf um die letzten Plätze eine wichtige Rolle.
Schindler hat seine Zukunft damit noch selbst in der Hand, steht aber unter erheblichem Druck.
Für den dreimaligen European Tour Sieger geht es in Maastricht um mehr als einen einzelnen Turniererfolg. Er möchte seine Negativserie beenden, seine Ranglistenposition verteidigen und sich einen Startplatz bei der Darts Europameisterschaft vor heimischem Publikum sichern.








