Gerwyn Price verrät seine kuriosen Darts Aberglauben

Gerwyn Price verrät seine Darts Aberglauben vor dem Wales Duell mit Clayton
Gerwyn Price steht beim World Grand Prix 2026 im Viertelfinale und hat auf dem Weg dorthin noch keinen Satz verloren. Nach seinem klaren 3:0 gegen Ross Smith sprach der Waliser aber nicht nur über seine Form und das kommende Duell mit Jonny Clayton. Price verriet auch einige ungewöhnliche Darts Aberglauben, die ihn durch ein Turnier begleiten.
Dazu gehören feste Plätze zu Hause, immer wieder die gleiche Routine und sogar sein Spielshirt. Wenn etwas funktioniert, möchte Price möglichst wenig daran verändern.
Gerwyn Price hält während des Turniers an seiner Routine fest
Zwischen seinen Matches in Leicester fährt Price nach Hause. Auch dort folgt er einem festen Muster. Während eines Turniers sitzt er nach eigener Aussage immer auf demselben Stuhl und am selben Tisch.
Hat er eine bestimmte Routine einmal begonnen, möchte er sie anschließend weiterführen. Besonders kurios wird es beim Spielshirt. Price erklärte mit einem Augenzwinkern, dass er während eines erfolgreichen Turniers sein Oberteil nicht besonders häufig wechselt.
Für den früheren Weltmeister sind solche Gewohnheiten offenbar ein Teil der mentalen Vorbereitung. Im Darts können kleine Routinen dabei helfen, vor einem wichtigen Match eine vertraute Situation zu schaffen. Price scheint sich mit seiner aktuellen Vorgehensweise jedenfalls wohlzufühlen.
Price schlägt Ross Smith klar mit 3:0
Sportlich läuft der World Grand Prix 2026 für Price bislang nahezu perfekt. In der ersten Runde besiegte er Sebastian Białecki mit 2:0. Anschließend folgte im Achtelfinale ein 3:0 gegen Ross Smith.
Das Ergebnis hatte für Price eine besondere Bedeutung. Erst wenige Tage zuvor hatte Smith ihn im Finale der World Series of Darts Finals geschlagen. Eine klassische Revanche wollte Price aus dem erneuten Aufeinandertreffen zwar nicht machen, trotzdem räumte er ein, sich vor dem Match selbst etwas zu viel Druck gemacht zu haben.
Trotz des deutlichen Ergebnisses war Price mit seiner eigenen Leistung nicht vollständig zufrieden. Für ihn zählte am Ende vor allem der Sieg und damit der Einzug in die nächste Runde.
Jetzt wartet Jonny Clayton im Wales Duell
Im Viertelfinale kommt es nun zu einem rein walisischen Duell zwischen Gerwyn Price und Jonny Clayton. Clayton setzte sich zuvor mit 3:1 gegen Wessel Nijman durch und überzeugte dabei besonders mit starken Finishes.
Price und Clayton kennen sich bestens. Gemeinsam haben sie Wales bereits beim World Cup of Darts vertreten, auf der großen Bühne standen sie sich aber auch schon als Gegner gegenüber. Besonders schmerzhaft dürfte Price das Finale des World Grand Prix 2021 in Erinnerung geblieben sein, das Clayton deutlich für sich entschied.
Vor dem neuen Duell erlaubte sich Price deshalb auch einen kleinen Seitenhieb gegen seinen guten Freund. Er scherzte darüber, dass Clayton in diesem Jahr bereits etwas Glück gehabt habe und hoffte, dass davon im Viertelfinale nicht mehr allzu viel übrig sei.
Ein Waliser steht sicher im Halbfinale
Unabhängig vom Ausgang steht bereits fest, dass Wales beim World Grand Prix 2026 einen Spieler im Halbfinale haben wird. Auch Price sieht darin etwas Besonderes. Gleichzeitig will er sich nicht zu sehr mit dem Turnierbaum oder den bereits ausgeschiedenen großen Namen beschäftigen.
Luke Littler und Michael van Gerwen sind bereits nicht mehr dabei, doch Price konzentriert sich nach eigener Aussage vor allem auf sein eigenes Spiel. Seine Form stimmt jedenfalls: Nach zwei Matches und fünf gewonnenen Sets wartet nun die bislang größte Prüfung des Turniers.
Ob dabei wieder derselbe Stuhl, derselbe Tisch und vielleicht sogar dasselbe Shirt eine Rolle spielen, dürfte Price selbst am besten wissen. Solange die Siegesserie anhält, gibt es für einen abergläubischen Spieler jedenfalls wenig Grund, etwas an der Routine zu verändern.








