World Grand Prix 2026: Rock raus, Humphries und Van Veen weiter

World Grand Prix 2026: Rock raus, Humphries und Van Veen souverän weiter
Der World Grand Prix 2026 hat auch am zweiten Abend seiner ersten Runde für Überraschungen gesorgt. Nachdem am Montag bereits Luke Littler und Michael van Gerwen ausgeschieden waren, erwischte es am Dienstag mit Josh Rock und Chris Dobey zwei weitere gesetzte Spieler.
Luke Humphries und Gian van Veen erledigten ihre Aufgaben dagegen ohne Satzverlust. Gary Anderson musste gegen Damon Heta kämpfen, James Wade drehte sein Match gegen Joe Cullen und Ryan Searle überstand gegen William O’Connor sogar vier Matchdarts. Damit stehen nun alle 16 Spieler der zweiten Runde fest.
Niels Zonneveld beendet Josh Rocks Turnier
Eine der größten Überraschungen des Abends gelang Niels Zonneveld.
Der Niederländer setzte sich gegen den an Nummer sieben gesetzten Josh Rock mit 2:1 nach Sätzen durch. Rock spielte mit 94,14 Punkten sogar den etwas höheren Average, doch Zonneveld war in den entscheidenden Momenten stärker.
Rock gelang unter anderem ein starkes 151er Finish, doch das reichte nicht. Zonneveld holte sich den entscheidenden dritten Satz und feierte damit einen der wichtigsten Siege seiner bisherigen TV-Karriere.
In der zweiten Runde wartet nun Gary Anderson.
Luke Humphries ohne Glanz, aber sicher weiter
Luke Humphries musste gegen Dave Chisnall nicht sein bestes Darts zeigen.
Der World-Grand-Prix-Champion von 2023 gewann mit 2:0, obwohl sein Average bei lediglich 80,41 Punkten lag. Auch auf den Doppeln war Humphries mit rund 26 Prozent alles andere als perfekt.
Chisnall konnte die ungewohnt vielen Chancen seines Gegners jedoch nicht nutzen und blieb selbst deutlich unter seinem normalen Niveau.
Nach dem Match sorgte Humphries außerdem für eine kleine Szene mit einem Zuschauer, den er demonstrativ zum Schweigen aufforderte. Sportlich zählt für ihn aber vor allem der Einzug in Runde zwei, wo Jermaine Wattimena wartet.
Gian van Veen gewinnt niederländisches Duell
Deutlich souveräner verlief der Abend für Gian van Veen.
Der Niederländer schlug Dirk van Duijvenbode mit 2:0 nach Sätzen und feierte damit seinen ersten Sieg überhaupt auf der World-Grand-Prix-Bühne.
Van Veen gewann die ersten fünf Legs der Partie und brachte Van Duijvenbode damit früh in große Schwierigkeiten. Erst spät fand „Aubergenius“ besser in das Match.
Van Duijvenbode bekam sogar noch zwei Chancen auf Doppel 16, um einen entscheidenden Leg zu erzwingen. Beide Darts gingen vorbei.
Van Veen nutzte die Gelegenheit und machte den Sieg perfekt. Sein nächster Gegner ist Ryan Searle.
Searle überlebt vier Matchdarts
Eine der dramatischsten Partien des Abends lieferten Ryan Searle und William O’Connor.
Searle gewann den ersten Satz, ehe O’Connor das Match komplett drehte. Der Ire gewann fünf Legs in Folge und bekam anschließend gleich vier Matchdarts.
Keiner traf.
Searle überlebte, gewann die letzten drei Legs und zog mit 2:1 in die nächste Runde ein.
Bemerkenswert: O’Connor spielte mit 91,03 Punkten den deutlich höheren Average als Searle mit 84,69. Auch mehr Legs gingen insgesamt an den Iren. Am Ende entschieden jedoch die vergebenen Matchdarts.
Gary Anderson dreht Partie gegen Damon Heta
Auch Gary Anderson musste einen Rückstand aufholen.
Damon Heta gewann den ersten Satz und bekam im zweiten Durchgang sogar einen Matchdart auf Doppel 5. Der Australier verpasste jedoch seine Chance.
Anderson kam zurück und gewann anschließend sechs der letzten sieben Legs.
Im entscheidenden dritten Satz spielte der Schotte einen Average von rund 110 Punkten und ließ Heta beim 3:0 keine Möglichkeit mehr.
Für Heta bleibt der World Grand Prix damit ein schwieriges Turnier. Es war seine sechste Erstrundenniederlage in Folge bei diesem Major.
Wade und Bunting kämpfen sich durch
James Wade musste gegen Joe Cullen ebenfalls einen Satzrückstand drehen.
Cullen gewann den ersten Satz mit 3:1, danach übernahm Wade immer stärker die Kontrolle. Der frühere World-Grand-Prix-Champion holte die nächsten beiden Sätze jeweils mit 3:1 und gewann das Match mit 2:1.
In der zweiten Runde wartet Stephen Bunting.
Bunting musste gegen Andrew Gilding ebenfalls über drei Sätze gehen. Nach einem starken ersten Durchgang verlor er den zweiten, fand im Entscheidungssatz aber wieder die besseren Doppel und gewann ebenfalls 2:1.
World Grand Prix Ergebnisse vom 29. September
| Match | Ergebnis |
|---|---|
| Chris Dobey gegen Jermaine Wattimena | 0:2 |
| Ryan Searle gegen William O’Connor | 2:1 |
| Josh Rock gegen Niels Zonneveld | 1:2 |
| James Wade gegen Joe Cullen | 2:1 |
| Gary Anderson gegen Damon Heta | 2:1 |
| Gian van Veen gegen Dirk van Duijvenbode | 2:0 |
| Luke Humphries gegen Dave Chisnall | 2:0 |
| Stephen Bunting gegen Andrew Gilding | 2:1 |
Diese Duelle warten in Runde zwei
Nach Abschluss der ersten Runde stehen sämtliche Achtelfinals fest.
Am Mittwoch spielen:
Danny Noppert gegen Ryan Joyce
Jonny Clayton gegen Wessel Nijman
Gerwyn Price gegen Ross Smith
Luke Woodhouse gegen Nathan Aspinall
Am Donnerstag folgen:
Niels Zonneveld gegen Gary Anderson
James Wade gegen Stephen Bunting
Luke Humphries gegen Jermaine Wattimena
Gian van Veen gegen Ryan Searle
Die zweite Runde wird im Modus Best of Five Sets gespielt.
World Grand Prix bleibt das Turnier der Überraschungen
Nach zwei Tagen ist bereits klar, wie gefährlich dieses Turnier für Favoriten ist.
Luke Littler, Michael van Gerwen, Josh Rock, Chris Dobey und Rob Cross sind bereits ausgeschieden. Gleichzeitig stehen Spieler wie Luke Woodhouse, Ryan Joyce, Niels Zonneveld und Jermaine Wattimena in der zweiten Runde.
Luke Humphries gehört nach seinem sicheren Auftakterfolg weiter zu den prominentesten verbliebenen Namen. Doch gerade beim World Grand Prix 2026 hat die erste Runde gezeigt, dass Reputation allein wenig hilft.
Das Double-in, Double-out-Format bestraft jeden schwachen Start.
Und die wirklich langen Matches beginnen erst jetzt.








