Swiss Darts Trophy 2026: Starkes Feld in Basel, Littler fehlt

Swiss Darts Trophy 2026: Starkes Feld in Basel, Luke Littler fehlt beim European-Tour-Endspurt
Die Darts European Tour geht in die entscheidende Phase der Saison. Vom 9. bis 11. Oktober 2026 steht in der St. Jakobshalle in Basel die Swiss Darts Trophy auf dem Programm. Das Turnier gehört zum Saisonendspurt der European Tour und bringt erneut ein starkes Teilnehmerfeld zusammen.
Eine der auffälligsten Nachrichten betrifft dabei Luke Littler. Der Engländer fehlt in Basel. Damit findet eines der letzten großen European-Tour-Wochenenden des Jahres ohne den aktuell prominentesten Namen der Szene statt.
Für die übrigen Topspieler eröffnet sich dadurch eine interessante Ausgangslage. Gleichzeitig geht es in Basel nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um wichtige Preisgelder und Positionen im European-Tour-Ranking.
Humphries führt ein starkes Teilnehmerfeld an
Trotz Littlers Abwesenheit ist die Swiss Darts Trophy hochklassig besetzt. Luke Humphries gehört zu den prominentesten Namen im Feld. Auch Gian van Veen, Jonny Clayton, James Wade, Michael van Gerwen, Josh Rock, Gerwyn Price und Stephen Bunting sind für Basel vorgesehen.
Dazu kommen erfahrene Spieler wie Gary Anderson, Danny Noppert, Chris Dobey und Nathan Aspinall.
Die 16 gesetzten Spieler steigen erst in der zweiten Runde ein. Für die übrigen Teilnehmer beginnt das Turnier bereits am Freitag. Gerade dieses Format sorgt bei der PDC European Tour regelmäßig dafür, dass die gesetzten Spieler am Samstag sofort unter Druck geraten.
Martin Schindler kehrt an einen besonderen Ort zurück
Aus deutscher Sicht wird Basel ebenfalls interessant. Martin Schindler verbindet mit der Swiss Darts Trophy sehr gute Erinnerungen.
2024 gewann er das Turnier nach einem spektakulären Finale gegen Ryan Searle. Schindler lag damals bereits deutlich zurück, kämpfte sich jedoch wieder ins Match und sicherte sich am Ende den Titel.
Die Rückkehr nach Basel dürfte deshalb besondere Bedeutung haben. Schindler hat längst gezeigt, dass er auf der European Tour Turniere gewinnen kann und gerade in diesem Umfeld immer wieder starke Leistungen abruft.
Auch Niko Springer gehört zum deutschen Aufgebot und bekommt erneut die Möglichkeit, sich gegen ein starkes internationales Feld zu beweisen.
Van Gerwen, Wade und Anderson sorgen für zusätzliche Qualität
Neben den aktuellen Topspielern stehen mehrere große Namen auf der Teilnehmerliste.
Michael van Gerwen gehört weiterhin zu den Spielern, die bei jedem Turnier besondere Aufmerksamkeit erhalten. James Wade reist nach seinen starken Auftritten beim World Grand Prix ebenfalls mit viel Selbstvertrauen in die Schlussphase der Saison.
Gary Anderson bringt zusätzliche Erfahrung ins Feld. Auch Raymond van Barneveld, Joe Cullen, Dirk van Duijvenbode und Michael Smith sorgen dafür, dass bereits in den ersten beiden Turniertagen interessante Duelle möglich sind.
Hinzu kommen Spieler, die sich über unterschiedliche Qualifikationswege einen Platz im Turnier sichern. Dadurch bleibt die endgültige Auslosung besonders wichtig.
Luke Littlers Fehlen verändert die Ausgangslage
Dass Luke Littler Darts diesmal nicht in Basel zu sehen sein wird, verändert das Turnier spürbar.
Littler hat in den vergangenen Jahren viele der großen PDC-Wochenenden geprägt. Wenn er fehlt, verteilt sich die Aufmerksamkeit automatisch stärker auf Humphries, Van Gerwen, Van Veen, Clayton, Wade und Price.
Für einige Spieler ist das zugleich eine Chance, beim European-Tour-Endspurt besonders wichtige Punkte und Preisgelder mitzunehmen.
Gerade deshalb ist die Swiss Darts Trophy mehr als nur ein weiteres Turnier im Kalender. Die Saison nähert sich ihrer entscheidenden Phase, die Ranglisten werden enger und jeder tiefe Lauf kann Auswirkungen auf die kommenden großen PDC-Events haben.
Basel bietet damit schon vor dem ersten Dart mehrere interessante Geschichten: ein starkes Feld, die Rückkehr von Martin Schindler an einen Erfolgsort und ein Turnier, das diesmal ohne Luke Littler auskommen muss.








