PDC Order of Merit: Wade Top 5, Aspinall macht großen Sprung

PDC Order of Merit nach dem World Grand Prix: Wade steigt in die Top 5, Aspinall macht großen Sprung
Der World Grand Prix hat nicht nur Luke Humphries einen weiteren Major-Titel gebracht. Auch in der PDC Order of Merit hat das Turnier deutliche Spuren hinterlassen. James Wade rückt in die Top 5 vor, Nathan Aspinall gewinnt gleich vier Positionen und Martin Schindler fällt auf Rang 23 zurück.
Ganz oben bleibt die Situation dagegen klar: Luke Littler führt die Darts Weltrangliste weiterhin mit großem Vorsprung an. Dahinter bleibt Humphries nach seinem Triumph in Leicester die Nummer zwei und hält Gian van Veen knapp auf Distanz.
Littler führt weiter – Humphries verteidigt Rang zwei
Luke Littler steht mit rund 3,124 Millionen Pfund Ranking-Preisgeld weiterhin unangefochten an der Spitze der Order of Merit.
Luke Humphries folgt nach seinem zweiten World-Grand-Prix-Titel mit 1,081 Millionen Pfund auf Platz zwei. Damit konnte er seinen Vorsprung auf Gian van Veen vergrößern, allerdings bleibt der Abstand überschaubar.
Van Veen steht mit 1,02975 Millionen Pfund auf Rang drei. Zwischen den beiden liegen damit nur etwas mehr als 51.000 Pfund.
Gerade mit mehreren großen Ranking-Turnieren in den kommenden Monaten bleibt dieser Zweikampf interessant. Wer die PDC Live Order of Merit verfolgt, dürfte deshalb besonders auf Humphries und Van Veen schauen.
Gerwyn Price bleibt trotz seiner Finalniederlage in Leicester auf Rang vier. Der Waliser steht nun bei 793.000 Pfund.
James Wade schiebt sich in die Top 5
Einer der Gewinner des World Grand Prix ist James Wade.
Der Engländer erreichte in Leicester das Halbfinale und steigt dadurch in der PDC Weltrangliste um einen Platz auf Rang fünf.
Wade steht nun bei 686.250 Pfund und zieht damit an Jonny Clayton vorbei. Besonders eng ist der Abstand allerdings weiterhin: Clayton folgt mit 684.000 Pfund auf Platz sechs.
Nur 2.250 Pfund trennen die beiden.
Wades Sprung passt zu seinem starken World-Grand-Prix-Auftritt. Der zweimalige Champion erreichte erstmals seit vielen Jahren wieder das Halbfinale des Turniers und bestätigte damit seine weiterhin hohe Konstanz bei großen Ranking-Events.
Noppert überholt Rock – Van Gerwen nur noch Neunter
Auch unmittelbar dahinter gab es Bewegung.
Danny Noppert verbessert sich auf Rang sieben und steht nun bei 615.000 Pfund. Josh Rock fällt mit 613.000 Pfund auf Rang acht zurück.
Michael van Gerwen bleibt bei 608.500 Pfund und steht aktuell nur noch auf Platz neun der Darts Weltrangliste.
Für einen Spieler, der die PDC-Rangliste über viele Jahre geprägt hat, ist das weiterhin eine ungewöhnliche Position. Der Abstand zu den Spielern vor ihm ist allerdings gering, sodass sich die Reihenfolge mit einem starken Turnier schnell wieder verändern kann.
Gary Anderson komplettiert mit 591.750 Pfund die Top 10.
Nathan Aspinall springt vier Plätze nach oben
Den größten Sprung innerhalb der Spitzengruppe macht Nathan Aspinall.
Sein Halbfinaleinzug beim World Grand Prix bringt ihn von Rang 15 auf Platz elf. Mit 583.000 Pfund liegt er nun unmittelbar hinter den Top 10.
Aspinall verpasste gegen Gerwyn Price zwar das Finale, spielte während des Turniers aber eine seiner stärksten Leistungen der Saison. Besonders sein 105,15-Average im Viertelfinale gegen Ryan Joyce war eines der Highlights der gesamten Woche.
Der Ranking-Effekt ist entsprechend groß.
Nur 8.750 Pfund fehlen Aspinall momentan auf Gary Anderson und damit auf einen Platz unter den ersten Zehn.
Martin Schindler fällt auf Platz 23 zurück
Weniger erfreulich sieht die aktualisierte Order of Merit aus deutscher Sicht aus.
Martin Schindler verliert vier Positionen und fällt auf Rang 23 zurück. Sein aktuelles Ranking-Preisgeld liegt bei 392.750 Pfund.
Damit hat sich seine Situation gegenüber früheren Phasen der Saison deutlich verändert.
Schindler bleibt weiterhin der wichtigste deutsche Name in der PDC-Weltrangliste, doch der Abstand zu den Top 16 ist größer geworden. Gerade die kommenden European-Tour-Turniere und späteren Major-Events werden deshalb wichtig, wenn er wieder Positionen gutmachen will.
PDC Order of Merit: Die aktuellen Top 10
Nach dem World Grand Prix sieht die Spitze der PDC Order of Merit so aus:
1. Luke Littler – £3.124.000
2. Luke Humphries – £1.081.000
3. Gian van Veen – £1.029.750
4. Gerwyn Price – £793.000
5. James Wade – £686.250
6. Jonny Clayton – £684.000
7. Danny Noppert – £615.000
8. Josh Rock – £613.000
9. Michael van Gerwen – £608.500
10. Gary Anderson – £591.750
Direkt dahinter folgt Nathan Aspinall mit 583.000 Pfund.
Warum sich die Order of Merit ständig verändert
Die PDC Order of Merit ist keine klassische Punkte-Weltrangliste. Entscheidend ist das bei Ranking-Turnieren erspielte Preisgeld innerhalb eines rollierenden Zwei-Jahres-Zeitraums.
Das bedeutet: Neues Preisgeld wird hinzugefügt, gleichzeitig fallen ältere Ergebnisse aus der Wertung.
Deshalb kann sich die Order of Merit live auch dann deutlich verändern, wenn ein Spieler selbst ein gutes Turnier spielt. Entscheidend ist immer, welches Ergebnis aus dem entsprechenden Zeitraum ersetzt wird.
Gerade im letzten Abschnitt der Saison kann das zu größeren Verschiebungen führen.
Nach dem World Grand Prix gehören Wade und Aspinall zu den klaren Gewinnern. Humphries stabilisiert seine Position als Nummer zwei, während Van Veen weiterhin in Schlagdistanz bleibt.
Und über allem steht weiterhin Luke Littler – mit einem Vorsprung, der in der aktuellen Darts Weltrangliste außergewöhnlich groß ist.








