MODUS Super Series: Lennon und Heneghan kämpfen um Platz eins

MODUS Super Series Week 10: Lennon und Heneghan liefern sich enges Duell um Platz eins
Bei der MODUS Super Series entwickelt sich Week 10 zu einem engen Rennen zwischen Steve Lennon und Conor Heneghan. Nach zwei Spieltagen in Gruppe A stehen beide Iren bei 14 Punkten und haben jeweils sieben ihrer bisherigen zehn Partien gewonnen.
Lennon führt die Tabelle nur aufgrund der besseren Zusatzwerte an. Heneghan liegt praktisch gleichauf, während Danny Trueman mit zwölf Punkten ebenfalls noch voll im Rennen um den direkten Einzug in die Finals Night ist.
Für Andreas Harrysson verläuft die Woche dagegen bislang deutlich schwieriger als erwartet. Der Schwede steht nach zehn Spielen erst bei vier Punkten und muss am entscheidenden dritten Gruppentag eine starke Serie hinlegen.
MODUS Super Series Darts Tabelle nach zwei Spieltagen
Die Ausgangslage in Gruppe A:
1. Steve Lennon – 14 Punkte
2. Conor Heneghan – 14 Punkte
3. Danny Trueman – 12 Punkte
4. Niek Tuik – 8 Punkte
5. Alex Spellman – 8 Punkte
6. Andreas Harrysson – 4 Punkte
Der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Finals Night am Samstag. Für die übrigen Spieler geht die Woche über die weiteren Gruppen B und C weiter.
Damit haben Lennon und Heneghan vor dem letzten Tag den klarsten Vorteil, doch Trueman liegt nur zwei Punkte dahinter.
Heneghan gewinnt beide direkten Duelle gegen Lennon
Besonders interessant ist das direkte Verhältnis zwischen den beiden Tabellenführern.
Bereits am ersten Tag setzte sich Conor Heneghan mit 4:2 gegen Steve Lennon durch. Am Dienstag folgte das zweite Aufeinandertreffen und erneut hatte Heneghan die bessere Antwort.
Diesmal wurde es deutlich enger.
Heneghan gewann das letzte Match des Tages mit 4:3 und hielt damit den Kampf um die Spitze komplett offen.
Lennon zeigte davor allerdings erneut, warum er aktuell vorne steht. Er bezwang Alex Spellman klar mit 4:0, gewann gegen Danny Trueman mit 4:1 und setzte sich ebenfalls mit 4:1 gegen Andreas Harrysson durch.
Nur gegen Niek Tuik und Heneghan musste er Niederlagen hinnehmen.
Danny Trueman bleibt gefährlich
Auch Danny Trueman darf im Rennen um Platz eins nicht abgeschrieben werden.
Der Engländer steht bei zwölf Punkten und liegt damit nur einen Sieg hinter Lennon und Heneghan. Am zweiten Tag gewann er unter anderem deutlich mit 4:0 gegen Harrysson und setzte sich in einem engen Match mit 4:3 gegen Heneghan durch.
Das zeigt, wie ausgeglichen die Gruppe ist.
Ein schwacher dritter Tag eines der beiden Spitzenreiter könnte Trueman sofort die Tür zum direkten Finalplatz öffnen.
Harrysson steckt überraschend am Tabellenende fest
Die größte Enttäuschung der bisherigen Woche ist Andreas Harrysson.
Der Schwede war als einer der prominentesten Namen in Gruppe A gestartet und kennt die MODUS Super Series sehr gut. Er hat bereits einen Weekly-Titel gewonnen und war auch bei einer früheren Champions Week erfolgreich.
In Week 10 läuft bisher jedoch wenig zusammen.
Harrysson gewann am zweiten Spieltag zwar mit 4:2 gegen Niek Tuik, verlor aber seine übrigen vier Partien. Nach zehn Spielen stehen deshalb nur vier Punkte auf seinem Konto.
Für einen direkten Gruppensieg ist die Ausgangslage damit praktisch nicht mehr kontrollierbar. Trotzdem bleibt für Harrysson wichtig, am letzten Tag Positionen gutzumachen und sich eine bessere Ausgangslage für den weiteren Wochenverlauf zu sichern.
Entscheidung fällt am dritten Gruppentag
Die MODUS Super Series Darts Tabelle verspricht damit einen spannenden Abschluss von Gruppe A.
Lennon führt hauchdünn. Heneghan hat beide direkten Duelle gewonnen. Trueman wartet unmittelbar dahinter auf seine Chance.
Selbst Tuik und Spellman können mit einem starken letzten Tag noch wichtige Plätze gutmachen.
Für Lennon wäre der direkte Einzug in die Finals Night besonders wertvoll. Der ehemalige PDC-Profi hat bei seiner Rückkehr zur Super Series sofort gezeigt, dass er weiterhin auf hohem Niveau spielen kann.
Heneghan dagegen bestätigt erneut seine Stärke in diesem Format und hat mit seinen beiden Siegen gegen den Tabellenführer das stärkste Argument im direkten Vergleich.
Am dritten Tag entscheidet sich nun, wer sich den ersten sicheren Platz für Samstag holt und wer den Umweg über die nächsten Gruppen nehmen muss.








