Swiss Darts Trophy 2026: Clayton gewinnt Finale 8:4

Swiss Darts Trophy 2026: Jonny Clayton schlägt Luke Humphries mit 8:4 und holt den Titel
Jonny Clayton ist der Sieger der Swiss Darts Trophy 2026. Der Waliser setzte sich am Sonntagabend in der St. Jakobshalle in Basel mit 8:4 gegen Luke Humphries durch und sicherte sich damit seinen vierten Titel auf der PDC European Tour. Nach einem lange ausgeglichenen Finale entschied Clayton die Partie mit vier gewonnenen Legs in Folge.
Für den 52-Jährigen ist es der erste PDC-Ranglistentitel seit Mai 2025. Neben 35.000 Pfund Preisgeld sicherte sich „The Ferret“ auch die Qualifikation für den Grand Slam of Darts im November.
Clayton und Humphries liefern sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe
Das Finale begann mit einem starken Auftritt von Jonny Clayton. Der Waliser eröffnete die Partie mit einem 118er-Finish und setzte damit sofort ein Zeichen.
Humphries antwortete mit dem Ausgleich. Beide Spieler überzeugten anschließend mit hohen Scores und hielten zunächst ihre eigenen Anwurflegs.
Im fünften Leg gelang Clayton ein besonders starker Durchgang. Mit einem 11-Darter übernahm er erneut die Führung zum 3:2. Doch auch diesmal ließ sich Humphries nicht abschütteln.
Der Engländer, der erst eine Woche zuvor den World Grand Prix gewonnen hatte, hielt das Tempo hoch. Nach acht Legs stand es 4:4, und ein spannender Kampf um den Titel zeichnete sich ab.
Vier Legs in Folge bringen Clayton den Turniersieg
Beim Stand von 4:4 begann die entscheidende Phase des Finales.
Clayton sicherte sich zunächst das neunte Leg und ging mit 5:4 in Führung. Anschließend vergab Humphries eine weitere Gelegenheit, seinen Gegner unter Druck zu setzen.
Der Waliser nutzte seine Chance und schaffte mit einem 14-Darter das erste Break zum 6:4. Damit hatte er erstmals einen Vorsprung von zwei Legs herausgespielt.
Clayton ließ nicht mehr nach. Mit einem 13-Darter erhöhte er auf 7:4 und benötigte nur noch ein Leg zum Titelgewinn.
Auch den nächsten Durchgang entschied er für sich. Mit einem 12-Darter machte Clayton den 8:4-Erfolg perfekt und beendete die Partie mit vier gewonnenen Legs hintereinander.
Swiss Darts Trophy 2026: Die Finalstatistiken
Obwohl beide Finalisten nahezu identische Averages spielten, zeigte sich auf den Doppelfeldern ein deutlicher Unterschied.
| Statistik | Jonny Clayton | Luke Humphries |
|---|---|---|
| Gewonnene Legs | 8 | 4 |
| Drei-Dart-Average | 101,68 | 101,75 |
| 180er | 6 | 4 |
| Checkout-Quote | 61,54 % | 22,22 % |
| Höchstes Finish | 118 | — |
Humphries erzielte mit 101,75 Punkten sogar den minimal höheren Average. Dennoch konnte er seine Chancen auf die Doppel nicht konsequent nutzen.
Clayton verwandelte dagegen acht seiner 13 Checkout-Möglichkeiten. Humphries benötigte 18 Versuche für seine vier gewonnenen Legs.
Diese Effizienz machte letztlich den Unterschied zwischen zwei Spielern, die beim Scoring fast gleichauf lagen.
Jonny Clayton gewinnt seinen vierten European Tour Titel
Mit dem Erfolg in Basel beendet Clayton eine längere Durststrecke bei den PDC-Ranglistenturnieren.
Sein vorheriger Ranking-Titel lag bereits mehr als ein Jahr zurück. Nun feierte er seinen ersten Turniersieg dieser Kategorie im Jahr 2026.
Über das gesamte Turnier hinweg erreichte Clayton einen Average von 102,69 Punkten. Besonders beeindruckend war seine Leistung am Finaltag, an dem er gleich mehrere starke Gegner besiegen musste.
Durch den vierten European Tour Titel zieht der Waliser in der ewigen Siegerliste dieser Turnierserie mit Phil Taylor und Nathan Aspinall gleich.
Außerdem steht seine Teilnahme am Grand Slam of Darts 2026 fest.
Swiss Darts Trophy 2026: Alle Ergebnisse ab dem Viertelfinale
Auch abseits des Endspiels bot der Finalabend in Basel zahlreiche interessante Ergebnisse. Besonders Mensur Suljovic sorgte mit seinem klaren Viertelfinalsieg über Dirk van Duijvenbode für Aufsehen.
Viertelfinale
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Karel Sedlacek vs Jonny Clayton | 2:6 |
| Bradley Brooks vs Gian van Veen | 5:6 |
| Mensur Suljovic vs Dirk van Duijvenbode | 6:1 |
| Cristo Reyes vs Luke Humphries | 3:6 |
Halbfinale
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Jonny Clayton vs Gian van Veen | 7:4 |
| Mensur Suljovic vs Luke Humphries | 4:7 |
Finale
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Jonny Clayton vs Luke Humphries | 8:4 |
Der Weg von Jonny Clayton zum Titel
Clayton absolvierte fünf erfolgreiche Partien, um die Swiss Darts Trophy zu gewinnen.
| Runde | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|
| 2. Runde | Maik Kuivenhoven | 6:1 |
| Achtelfinale | Rob Cross | 6:4 |
| Viertelfinale | Karel Sedlacek | 6:2 |
| Halbfinale | Gian van Veen | 7:4 |
| Finale | Luke Humphries | 8:4 |
Bemerkenswert ist dabei vor allem die Qualität seiner Gegner am letzten Turniertag. Mit Rob Cross, Gian van Veen und Luke Humphries besiegte Clayton gleich drei etablierte Spitzenspieler.
Preisgeld und Bedeutung für die European Tour
Mit der Swiss Darts Trophy endete das vorletzte Turnier der PDC European Tour 2026. Insgesamt wurden in Basel 230.000 Pfund Preisgeld ausgeschüttet.
| Platzierung | Preisgeld |
|---|---|
| Sieger: Jonny Clayton | £35.000 |
| Finalist: Luke Humphries | £15.000 |
| Halbfinalisten | £10.000 |
| Viertelfinalisten | £8.000 |
Für Humphries endet das Wochenende trotz der Finalniederlage mit einer starken sportlichen Bilanz. Der Engländer hatte im Achtelfinale gegen Krzysztof Ratajski einen Average von 114,15 Punkten gespielt und anschließend auch Cristo Reyes sowie Mensur Suljovic bezwungen.
Clayton darf sich dagegen über einen besonders wichtigen Titel freuen. Neben dem Preisgeld und dem Grand Slam Ticket stärkt der Erfolg seine Position in der Weltrangliste.
Die PDC European Tour wird mit der Dutch Darts Championship in Maastricht fortgesetzt. Danach stehen die European Darts Championship in Dortmund auf dem Programm.








