MODUS Super Series: Tommy Morris gewinnt 9 von 10 Spielen

MODUS Super Series 2026: Tommy Morris gewinnt fünf Spiele in Folge und baut Tabellenführung aus
Tommy Morris setzt bei der MODUS Super Series 2026 ein deutliches Ausrufezeichen. Der Engländer gewann am Dienstag, dem 13. Oktober, sämtliche fünf Begegnungen der Gruppe A und baute seine Tabellenführung weiter aus. Nach zwei Spieltagen steht Morris bei beeindruckenden neun Siegen aus zehn Partien.
Besonders spannend verlief das direkte Duell gegen Scott Mitchell. Nachdem Morris am Montag noch mit 1:4 gegen den ehemaligen BDO-Weltmeister verloren hatte, gelang ihm diesmal die Revanche. Mit einem knappen 4:3 sicherte er sich einen wichtigen Erfolg im Kampf um den direkten Einzug in den Finalabend.
Tommy Morris besiegt Scott Mitchell im Entscheidungsleg
Bereits am ersten Spieltag hatte Morris seine starke Form unter Beweis gestellt.
Der Engländer gewann vier seiner fünf Begegnungen und setzte sich dank der besseren Legdifferenz an die Spitze der Tabelle.
Seine einzige Niederlage kassierte er gegen Scott Mitchell. Der erfahrene Engländer gewann das direkte Duell mit 4:1 und beendete den Montag ebenfalls mit vier Siegen.
Am Dienstag trafen beide erneut aufeinander.
Diesmal entwickelte sich eine deutlich engere Begegnung. Morris behielt im entscheidenden siebten Leg die Nerven und gewann mit 4:3.
Damit gelang ihm nicht nur die Revanche. Er verschaffte sich auch einen wichtigen Vorteil gegenüber seinem stärksten Konkurrenten um den Gruppensieg.
Fünf Siege am Dienstag: Morris bleibt ungeschlagen
Nach dem Erfolg gegen Mitchell ließ Morris auch in seinen weiteren Begegnungen nichts anbrennen.
Gegen Ashley Coleman setzte er sich mit 4:2 durch. Anschließend musste er gegen Sander van Ockenburg-Zwaan erneut bis ins Entscheidungsleg kämpfen, gewann aber auch diese Partie mit 4:3.
Im vierten Match des Tages wartete Jim McEwan. Morris überzeugte erneut und sicherte sich einen weiteren 4:2-Erfolg.
Zum Abschluss ließ er Aaron Turner beim deutlichen 4:0 keine Chance.
Alle Ergebnisse von Tommy Morris am 13. Oktober:
| Gegner | Ergebnis |
|---|---|
| Scott Mitchell | 4:3 |
| Ashley Coleman | 4:2 |
| Sander van Ockenburg-Zwaan | 4:3 |
| Jim McEwan | 4:2 |
| Aaron Turner | 4:0 |
Mit fünf Siegen aus fünf Begegnungen sicherte sich Morris die maximale Punktausbeute des Tages.
Besonders beeindruckend ist seine Konstanz. Während andere Spieler immer wieder überraschende Niederlagen hinnehmen mussten, gewann Morris neun seiner ersten zehn Matches.
MODUS Super Series: Die Tabelle nach zwei Spieltagen
Nach den ersten beiden Tagen führt Morris die Gruppe A mit 18 Punkten an.
Scott Mitchell konnte am Dienstag drei weitere Begegnungen gewinnen und folgt mit 14 Punkten.
Ashley Coleman verbesserte seine Ausgangslage ebenfalls. Mit sechs Siegen aus zehn Spielen liegt er bei zwölf Punkten.
| Platz | Spieler | Siege | Niederlagen | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Tommy Morris | 9 | 1 | 18 |
| 2 | Scott Mitchell | 7 | 3 | 14 |
| 3 | Ashley Coleman | 6 | 4 | 12 |
Die Übersicht zeigt die drei führenden Spieler nach den Ergebnissen vom 12. und 13. Oktober.
Morris besitzt damit einen Vorsprung von vier Punkten auf Mitchell.
Allerdings ist die Qualifikation für den Finalabend noch nicht entschieden. Am Mittwoch stehen die letzten Begegnungen der Gruppe A an.
Scott Mitchell muss um direkten Finaleinzug kämpfen
Für Scott Mitchell verlief der zweite Spieltag wechselhaft.
Nach der knappen Niederlage gegen Morris gewann er zunächst gegen Sander van Ockenburg-Zwaan und Aaron Turner.
Anschließend musste sich der ehemalige Weltmeister jedoch Ashley Coleman mit 2:4 geschlagen geben.
Zum Abschluss setzte er sich knapp mit 4:3 gegen Jim McEwan durch.
Mit insgesamt sieben Siegen bleibt Mitchell der erste Verfolger von Morris.
Um den Gruppensieg noch zu erreichen, benötigt er am Mittwoch allerdings weitere starke Ergebnisse. Gleichzeitig muss er darauf hoffen, dass Morris erstmals wieder mehrere Punkte liegen lässt.
Auch Coleman darf noch nicht abgeschrieben werden. Der Engländer gewann am Dienstag vier seiner fünf Partien und machte damit einen wichtigen Schritt nach vorne.
So funktioniert die MODUS Super Series
Die MODUS Super Series bietet Spielern außerhalb der regulären PDC-Tour sowie erfahrenen Profis eine zusätzliche Möglichkeit, sich auf hohem Niveau zu messen.
Jede Turnierwoche beginnt mit sechs Spielern in Gruppe A.
Von Montag bis Mittwoch treten sie mehrfach gegeneinander an. Der Tabellenführer nach dem dritten Spieltag qualifiziert sich direkt für den Finalabend am Samstag.
Die übrigen Spieler erhalten abhängig von ihrer Platzierung weitere Qualifikationsmöglichkeiten.
Diese werden am Donnerstag und Freitag in den Gruppen B und C ausgetragen.
Am Samstag kämpfen schließlich sechs Spieler um den Wochensieg.
Alle Begegnungen werden im kurzen Legformat ausgetragen. Dadurch können bereits einzelne schwache Aufnahmen oder vergebene Doppelfelder entscheidend sein.
Morris will seine starke Form bis zum Finalabend bestätigen
Für Tommy Morris ist der erfolgreiche Start in die elfte Woche der 15. MODUS Super Series ein weiteres positives Zeichen.
Der Engländer gehört 2026 auch auf der PDC Challenge Tour zu den auffälligen Spielern und konnte sich dort mit konstanten Leistungen empfehlen.
Seine aktuelle Form zeigt, dass er besonders in kurzen Begegnungen gefährlich ist.
Am Mittwoch bietet sich Morris nun die Gelegenheit, seine Tabellenführung zu verteidigen und sich direkt für den Finalabend zu qualifizieren.
Nach neun Siegen aus zehn Partien besitzt er dafür die beste Ausgangslage aller Teilnehmer.
Der Gruppensieg wäre der nächste Schritt. Um den Wochentitel zu gewinnen, müsste Morris seine starke Form anschließend auch am Samstag bestätigen.








