Beat Luke Littler: Netflix-Show um 501.000 Pfund

Beat Luke Littler: Netflix bestätigt Live-Show mit 501.000 Pfund Preisgeld
Luke Littler steht vor einer ungewöhnlichen Herausforderung. Der zweimalige Darts-Weltmeister wird am 30. Oktober 2026 in einer neuen Netflix-Show gegen 20 Amateurspieler antreten. Bei „Beat Luke Littler“ geht es um ein Preisgeld von unglaublichen 501.000 Pfund. Wer den Weltranglistenersten in einem einzigen Leg besiegt, hat die Chance auf den außergewöhnlichen Gewinn.
Jetzt stehen weitere Details fest. Netflix hat den genauen Beginn der Live-Übertragung bestätigt und den Ticketverkauf gestartet. Die Veranstaltung findet im Manchester Central Convention Complex statt und wird weltweit live übertragen. Auch deutsche Dartsfans können das Spektakel verfolgen.
Beat Luke Littler: Netflix zeigt das Event am 30. Oktober live
Die neue Darts-Show beginnt am Freitag, dem 30. Oktober, um 20:00 Uhr deutscher Zeit. In Großbritannien startet die Übertragung um 19:00 Uhr.
Für den Zugang ist ein reguläres Netflix-Abonnement erforderlich. Ein zusätzlicher Pay-per-View-Kauf ist nicht vorgesehen.
Das Event wird direkt aus Manchester übertragen. Zuschauer können die Veranstaltung entweder vor Ort verfolgen oder den Livestream über Netflix ansehen.
| Information | Details |
|---|---|
| Veranstaltung | Beat Luke Littler |
| Datum | 30. Oktober 2026 |
| Beginn | 20:00 Uhr deutscher Zeit |
| Austragungsort | Manchester Central Convention Complex |
| Teilnehmer | Luke Littler und 20 Amateurspieler |
| Preisgeld | £501.000 |
| Spielmodus | Ein Leg 501 pro Herausforderer |
| Live-Übertragung | Netflix |
| Moderator | Gary Lineker |
| Experte | Richard Osman |
Für Netflix ist die Veranstaltung ein weiterer Schritt in den Bereich der Live-Sportübertragungen. Gleichzeitig erhält der professionelle Dartsport eine ungewöhnliche Bühne vor einem internationalen Publikum.
20 Amateurspieler bekommen ihre Chance gegen Luke Littler
Das Konzept unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen PDC-Turnier.
Insgesamt 20 ausgewählte Amateurspieler erhalten die Gelegenheit, gegen Luke Littler anzutreten. Jeder Teilnehmer spielt ein einzelnes Leg im klassischen 501-Modus gegen den Weltmeister.
Ein langes Match über mehrere Sätze oder Legs ist nicht vorgesehen.
Wer zuerst exakt null Punkte erreicht und mit einem Doppel beendet, gewinnt das Leg.
Damit kann bereits eine einzige starke Aufnahme entscheidend sein. Anders als bei den großen PDC-Majors hat Littler kaum Zeit, einen schwachen Start auszugleichen.
Für die Amateurspieler bedeutet das eine außergewöhnliche Gelegenheit. Sie müssen nicht über mehrere Stunden mit dem besten Spieler der Welt mithalten, sondern nur in einer einzigen Partie ihre Chance nutzen.
Allerdings bleibt die Herausforderung enorm. Littler gehört zu den schnellsten und konstantesten Scorern der Welt und kann ein Leg regelmäßig mit zwölf oder weniger Darts beenden.
So wurden die Herausforderer ausgewählt
Die Suche nach den 20 Teilnehmern begann bereits im September.
Bei regionalen Qualifikationsveranstaltungen in London und Manchester versuchten Tausende Dartsfans, sich einen Platz in der Live-Show zu sichern.
Der Auswahlprozess bestand aus mehreren Schritten.
Zunächst mussten die Bewerber ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Eine der Anforderungen bestand darin, ein Leg von 501 Punkten mit höchstens 24 Darts zu beenden.
Erfolgreiche Teilnehmer wurden anschließend von der Produktionsfirma interviewt.
In der letzten Auswahlphase bewertete eine Jury die verbliebenen Kandidaten. Dazu gehörten der 16-malige Weltmeister Phil Taylor, Darts-Expertin Laura Turner und Sportpromoter Barry Hearn.
Teilnehmen durften Amateurspieler, die noch nie eine reguläre PDC Tour Card besessen hatten.
Die Jury musste deshalb nicht nur gute Dartspieler finden, sondern Kandidaten auswählen, die Littler vor großem Publikum tatsächlich gefährlich werden könnten.
501.000 Pfund: Kann ein Amateur den Weltmeister schlagen?
Die Höhe des möglichen Gewinns macht die Veranstaltung besonders interessant.
501.000 Pfund stehen für einen erfolgreichen Herausforderer auf dem Spiel. Die Summe ist eine direkte Anspielung auf den klassischen 501-Spielmodus.
Bei der Auswahl des Formats spielt die Kürze der Begegnungen eine entscheidende Rolle.
In einem Match über zahlreiche Legs wäre Littler gegen einen Amateur normalerweise der klare Favorit. Über eine längere Distanz setzen sich seine höhere Scoring-Leistung und Erfahrung mit großer Wahrscheinlichkeit durch.
In einem einzigen Leg ist das Risiko einer Überraschung jedoch deutlich größer.
Ein schwacher Besuch auf die Triple 20 oder mehrere vergebene Doppelfelder könnten bereits ausreichen, damit ein Außenseiter seine Chance bekommt.
Der Mathematiker und TV-Moderator Richard Osman hält es deshalb durchaus für möglich, dass mindestens einer der 20 Teilnehmer Littler besiegen wird.
Ob tatsächlich jemand das Preisgeld gewinnt, entscheidet sich am 30. Oktober.
Gary Lineker und Richard Osman moderieren die Netflix-Show
Auch bei der Präsentation setzt Netflix auf bekannte Namen.
Der ehemalige englische Fußballnationalspieler Gary Lineker übernimmt die Moderation. Er gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Sportmoderatoren Großbritanniens.
Unterstützt wird er von Richard Osman.
Osman ist nicht nur als Fernsehmoderator und Autor bekannt, sondern auch ein begeisterter Dartsfan. Während der Veranstaltung wird er statistische Analysen liefern und die Chancen der Amateurspieler bewerten.
Produziert wird die Show von Netflix und Workerbee, einem Unternehmen der Banijay-Gruppe, in Zusammenarbeit mit der PDC.
Auch Zuschauer vor Ort können dabei sein. Der Ticketverkauf hat begonnen, wobei die Eintrittspreise je nach Kategorie zwischen 35 und 45 Pfund liegen.
Luke Littler bringt Darts auf eine neue internationale Bühne
Für Luke Littler ist die Netflix-Show ein weiterer ungewöhnlicher Schritt in seiner noch jungen Karriere.
Der 19-Jährige hat den professionellen Dartsport in den vergangenen Jahren stark geprägt. Nach seinen Weltmeistertiteln 2025 und 2026 entwickelte er sich zu einem der bekanntesten Gesichter der PDC.
Neben seinen sportlichen Leistungen wächst auch seine Bedeutung außerhalb der klassischen Turniere.
Littler erreicht inzwischen ein Publikum, das sich zuvor möglicherweise kaum für Darts interessiert hat. Seine Auftritte in Fernsehformaten und sozialen Medien tragen erheblich zur Popularität des Sports bei.
Mit „Beat Luke Littler“ könnte diese Entwicklung weitergehen.
Während Veranstaltungen wie die Darts WM oder das World Matchplay vor allem den sportlichen Wettbewerb in den Mittelpunkt stellen, verbindet Netflix nun professionellen Darts mit einem Unterhaltungskonzept.
Die Frage ist einfach und dürfte zahlreiche Zuschauer interessieren: Kann ein gewöhnlicher Amateurspieler den besten Dartspieler der Welt in einem einzigen Leg schlagen?
Am 30. Oktober bekommt Luke Littler zwanzigmal die Gelegenheit, das Gegenteil zu beweisen.








