Jonny Clayton steht im Finale der Swiss Darts Trophy

Jonny Clayton steht im Finale der Swiss Darts Trophy: Van Veen mit 7:4 gestoppt
Jonny Clayton steht im Finale der Swiss Darts Trophy 2026. Der Waliser setzte sich im Halbfinale in Basel mit 7:4 gegen Gian van Veen durch und spielt damit am Sonntagabend um den Titel und 35.000 Pfund Preisgeld.
Clayton bestätigt damit ein starkes Wochenende in der St. Jakobshalle. Nach Siegen gegen Maik Kuivenhoven, Rob Cross und Karel Sedlacek stoppte er nun auch den Weltranglistendritten Van Veen.
Sein Gegner im Finale steht noch nicht fest. Zunächst muss das zweite Halbfinale entschieden werden.
Clayton stoppt Van Veen im Halbfinale
Das Duell mit Gian van Veen versprach bereits vor dem ersten Dart hohe Qualität.
Der Niederländer hatte sich am Samstag mit einem deutlichen 6:0 gegen Niko Springer für den Finaltag qualifiziert. Am Sonntag folgte zunächst ein 6:4 gegen Tom Bissell.
Auch im Viertelfinale setzte sich Van Veen durch und erreichte damit das Halbfinale.
Dort war jedoch Clayton der stabilere Spieler.
Der Waliser setzte sich über die längere Distanz auf sieben Gewinnlegs mit 7:4 durch und beendete damit Van Veens Hoffnungen auf den Titel in Basel.
Gerade in den entscheidenden Phasen ließ Clayton seinem Gegner zu wenig Raum für eine Aufholjagd.
Starker Finaltag für Clayton
Claytons Weg durch den Sonntag begann bereits mit einem anspruchsvollen Achtelfinale.
Gegen Rob Cross gewann der Waliser mit 6:4.
Dabei musste Clayton selbst ein hohes Niveau spielen, denn Cross erreichte einen Durchschnitt von mehr als 106 Punkten. Trotzdem reichte es für den Engländer nicht.
Clayton blieb in den entscheidenden Legs konsequenter und zog weiter.
Im Viertelfinale wartete anschließend Karel Sedlacek, der zuvor für mehrere Überraschungen gesorgt hatte. Der Tscheche hatte unter anderem Wessel Nijman und Josh Rock aus dem Turnier geworfen.
Auch diese Aufgabe löste Clayton.
Damit stand er unter den letzten vier.
Van Veen hatte zuvor Springer dominiert
Für Gian van Veen endet ein ebenfalls starkes Wochenende im Halbfinale.
Besonders sein Auftritt gegen Niko Springer hatte Eindruck hinterlassen.
Van Veen gewann am Samstag mit 6:0 und ließ dem Deutschen praktisch keine Gelegenheit, in das Spiel zurückzukommen.
Am Sonntag bestätigte er seine Form gegen Tom Bissell.
Der Engländer hatte zuvor Joe Cullen und Martin Schindler ausgeschaltet und gehörte damit zu den Überraschungen des Turniers.
Van Veen gewann trotzdem mit 6:4 und erreichte anschließend auch das Halbfinale.
Dort fand sein Lauf gegen Clayton ein Ende.
Clayton zeigt erneut seine Stärke auf der European Tour
Jonny Clayton gehört seit Jahren zu den Spielern, die besonders auf kurzen und mittleren Distanzen schwer zu schlagen sind.
Sein Spiel wirkt selten hektisch.
Der Waliser benötigt nicht permanent spektakuläre Punkteschnitte, um ein Match zu kontrollieren. Besonders auf den Doppelfeldern und in engen Schlussphasen gehört er zu den erfahrensten Spielern im Feld.
Genau diese Qualität war auch in Basel zu sehen.
Bereits am Samstag hatte Clayton Maik Kuivenhoven mit 6:1 deutlich geschlagen.
Im Achtelfinale folgte das 6:4 gegen Cross.
Danach überstand er Sedlacek und stoppte schließlich Van Veen.
Vier Siege haben ihn nun bis ins Endspiel gebracht.
35.000 Pfund und wichtiger Ranglistenschub
Im Finale geht es nicht nur um die Trophäe.
Der Sieger der Swiss Darts Trophy erhält 35.000 Pfund Preisgeld.
Der Finalist bekommt 15.000 Pfund.
Für Clayton wäre ein Titel gleichzeitig ein wichtiger Ranglistenschub vor der entscheidenden Phase der Saison.
Nach Basel steht nur noch die Dutch Darts Championship in Maastricht auf dem Kalender der European Tour.
Danach folgt die Europameisterschaft in Dortmund.
Ein Titel unmittelbar vor diesen Turnieren wäre deshalb auch sportlich ein starkes Signal.
Wer wartet im Finale?
Clayton kann sich nun zunächst zurücklehnen und das zweite Halbfinale beobachten.
Auf der anderen Seite des Turnierbaums hatte der Finaltag ebenfalls zahlreiche Geschichten geliefert.
Mensur Suljovic sorgte mit seinem Sieg gegen Ross Smith für Diskussionen. Luke Humphries spielte beim 6:0 gegen Krzysztof Ratajski einen herausragenden Durchschnitt von 114,15 Punkten.
Damit wartet auf Clayton unabhängig vom endgültigen Gegner noch einmal eine große Aufgabe.
Doch der Waliser hat sich seine Chance verdient.
Nach einem starken Wochenende steht Jonny Clayton im Finale der Swiss Darts Trophy 2026.
Nur noch ein Sieg fehlt zum Titel in Basel.








