Phil Taylor Comeback: Gegner mit Adrian Lewis stehen fest

Phil Taylor Comeback: Gegner für Rückkehr mit Adrian Lewis stehen fest
Das Teilnehmerfeld für das große Comeback von Phil Taylor steht fest. Der 16-fache Weltmeister wird vom 23. bis 28. November gemeinsam mit Adrian Lewis beim International Pairs der MODUS Super Series in Portsmouth antreten.
Insgesamt kämpfen zwölf Nationen um den Titel. Neben dem englischen Traumduo Taylor und Lewis sind mehrere ehemalige Weltmeister, bekannte PDC-Spieler und interessante internationale Paare dabei.
Besonders auffällig sind Schottland mit John Henderson und Robert Thornton, Australien mit Simon Whitlock und seinem Sohn Mason sowie Belgien mit den Titelverteidigern Andy Baetens und Brian Raman.
Auch Deutschland ist vertreten.
Taylor und Lewis erstmals seit Jahren wieder gemeinsam
Die größte Aufmerksamkeit gehört selbstverständlich dem englischen Team.
Phil Taylor und Adrian Lewis bildeten bereits früher eines der erfolgreichsten Nationalteams der Darts-Geschichte. Gemeinsam gewannen sie viermal den World Cup of Darts.
Taylor war dabei längst der dominierende Spieler seiner Generation, während Lewis zunächst als eines der größten Talente des englischen Darts galt und später selbst zweimal Weltmeister wurde.
Nun stehen beide wieder gemeinsam am Oche.
Für Taylor ist es die Rückkehr in einen ernsthaften Wettbewerb nach einer langen Pause. Der inzwischen 66-Jährige hatte seine Profikarriere bereits beendet und später auch seine Auftritte bei Seniorenturnieren eingestellt.
Die Möglichkeit, noch einmal gemeinsam mit Lewis anzutreten, brachte ihn allerdings zurück.
Diese zwölf Nationen sind dabei
Das Feld beim International Pairs 2026 besteht aus folgenden Mannschaften:
England: Phil Taylor und Adrian Lewis
Australien: Mason Whitlock und Simon Whitlock
USA: Fred Krueger und Doug Boehm
Schottland: John Henderson und Robert Thornton
Schweden: Andreas Harrysson und Anton Östlund
Dänemark: Ivan Springborg Poulsen und Andreas Toft Jørgensen
Niederlande: Danny van Trijp und Ron Meulenkamp
Neuseeland: Haupai Puha und Jonny Tata
Schweiz: Ansh Sood und Marcel Walpen
Deutschland: Daniel Klose und Liam Maendl-Lawrance
Wales: Derek Coulson und Alex Williams
Belgien: Andy Baetens und Brian Raman
Damit bringt das Turnier eine ungewöhnliche Mischung aus bekannten Namen, früheren Spitzenspielern und aktuellen internationalen Profis zusammen.
Henderson und Thornton bilden starkes schottisches Duo
Besonders interessant ist das schottische Team.
John Henderson und Robert Thornton besitzen beide enorme Erfahrung.
Thornton gewann während seiner PDC-Karriere unter anderem die UK Open und den World Grand Prix. Henderson gehörte über viele Jahre zur professionellen Tour und gewann später gemeinsam mit Peter Wright den World Cup of Darts für Schottland.
Beide kennen außerdem die MODUS Super Series sehr gut.
Für Taylor und Lewis könnte Schottland deshalb zu einem der gefährlichsten Gegner des gesamten Turniers werden.
Simon Whitlock spielt gemeinsam mit seinem Sohn
Auch Australien sorgt für eine besondere Geschichte.
Simon Whitlock tritt gemeinsam mit seinem Sohn Mason Whitlock an.
Simon Whitlock gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten australischen Dartspielern und erreichte während seiner Karriere unter anderem das Finale der PDC-Weltmeisterschaft.
Mason versucht nun selbst, sich international einen Namen zu machen.
Das Vater Sohn Gespann dürfte damit zu den interessantesten Mannschaften in Portsmouth gehören.
Deutschland mit Klose und Maendl-Lawrance
Auch Deutschland ist beim Turnier vertreten.
Daniel Klose und Liam Maendl-Lawrance bilden das deutsche Duo.
Für Klose verläuft 2026 ohnehin besonders erfolgreich. Über die Challenge Tour erspielte er sich bereits einen Startplatz für die kommende Darts-WM.
Nun bekommt er gemeinsam mit Maendl-Lawrance eine weitere internationale Bühne.
Gerade ein mögliches Duell mit Taylor und Lewis würde für das deutsche Team zu den größten Spielen des Turniers gehören.
Titelverteidiger kommen aus Belgien
Die Mannschaft, die es sportlich zu schlagen gilt, kommt allerdings aus Belgien.
Andy Baetens und Brian Raman gewannen die dritte Ausgabe des International Pairs im April und treten nun gemeinsam zur Titelverteidigung an.
Damit besitzt Belgien als einzige Mannschaft im aktuellen Feld bereits den Titel in genau dieser Besetzung.
Auch die Niederlande bringen Erfahrung mit.
Danny van Trijp gewann bereits die erste Ausgabe des Wettbewerbs, damals allerdings gemeinsam mit Jimmy van Schie. Diesmal spielt er an der Seite von Ron Meulenkamp.
Auch Jonny Tata kehrt auf die internationale Bühne zurück
Neuseeland tritt mit Haupai Puha und Jonny Tata an.
Tata ist für DartsHeute Leser inzwischen kein unbekannter Name mehr. Der Neuseeländer gewann zuletzt einen Spielabend der ANZ Premier League und hat in den vergangenen Jahren regelmäßig auf internationalen Bühnen gespielt.
Auch Puha besitzt Erfahrung bei großen PDC-Veranstaltungen.
Das Duo könnte deshalb gerade in kurzen Begegnungen unangenehm werden.
Wie stark ist Phil Taylor noch?
Die vielleicht spannendste Frage betrifft aber Taylor selbst.
Der 16-fache Weltmeister hat offen eingeräumt, dass ihm die Rückkehr zu seinem früheren Niveau schwerfällt.
Nach einer langen Zeit ohne regelmäßigen Wettkampfdarts lässt sich die frühere Form nicht innerhalb weniger Wochen wiederherstellen.
Genau deshalb sollte Taylors Comeback nicht mit seinen besten Jahren verglichen werden.
Er muss nicht mehr der Spieler sein, der über Wochen einen Durchschnitt von über 100 Punkten produziert.
Im Paarformat kann Erfahrung einen deutlich größeren Einfluss haben.
Und davon besitzen Taylor und Lewis mehr als fast jedes andere Duo im Feld.
Portsmouth bekommt ein außergewöhnliches Comeback
Das International Pairs findet vom 23. bis 28. November 2026 in Portsmouth statt.
24 Spieler aus zwölf Ländern treten dabei gemeinsam mit ihren jeweiligen Nationalpartnern an.
Für viele Zuschauer wird der sportliche Ausgang fast zweitrangig sein.
Allein die Tatsache, Phil Taylor noch einmal in einem ernsthaften Wettbewerb gemeinsam mit Adrian Lewis spielen zu sehen, macht das Turnier außergewöhnlich.
Doch Taylor selbst dürfte nicht nur für einen nostalgischen Auftritt zurückkehren.
Wer seine Karriere kennt, weiß, dass „The Power“ nur ungern verliert.
Und mit Mannschaften wie Belgien, Schottland, Australien, Deutschland und den Niederlanden stehen die Gegner nun fest.








