European Tour Order of Merit 2026: Schindler auf Platz 31

European Tour Order of Merit 2026: Schindler rutscht auf Platz 31 und kämpft um Dortmund
Der Kampf um die letzten Startplätze bei der European Championship 2026 wird immer spannender. Nach der Swiss Darts Trophy in Basel hat sich die European Tour Order of Merit erneut verändert. Besonders Martin Schindler und Stephen Bunting stehen vor dem letzten Turnier der Saison unter Druck.
Schindler ist auf Rang 31 zurückgefallen, während Bunting weiterhin den letzten Qualifikationsplatz belegt. Karel Sedlacek hat sich dagegen mit seinem Viertelfinaleinzug in Basel auf Platz 33 verbessert und liegt nur noch 2.000 Pfund hinter Bunting.
Bei der Dutch Darts Championship in Maastricht vom 16. bis 18. Oktober fällt die endgültige Entscheidung. Nur die besten 32 Spieler der European Tour Rangliste qualifizieren sich für die Darts EM in Dortmund.
Martin Schindler fällt nach Basel auf Rang 31 zurück
Für Martin Schindler verlief die Swiss Darts Trophy enttäuschend. Der Deutsche musste sich bereits in seinem Auftaktmatch gegen Tom Bissell mit 4:6 geschlagen geben.
Damit konnte Schindler sein Preisgeldkonto in der European Tour Order of Merit nicht verbessern. Er bleibt bei 34.500 Pfund und ist inzwischen vom 29. auf den 31. Platz zurückgefallen.
Sein Vorsprung auf den ersten Spieler außerhalb der Qualifikationsplätze beträgt nur noch 3.500 Pfund.
Für Schindler ist die Ausgangslage deshalb gefährlich. Zwar steht er weiterhin innerhalb der Top 32, doch mehrere direkte Konkurrenten können ihn in Maastricht noch überholen.
Ein früher Ausstieg beim letzten European Tour Turnier könnte seine Teilnahme an der European Championship gefährden.
Karel Sedlacek macht Druck auf Stephen Bunting
Einer der großen Gewinner des Wochenendes in Basel war Karel Sedlacek.
Der Tscheche erreichte nach Siegen gegen Sebastian Bialecki, Wessel Nijman und Josh Rock das Viertelfinale. Erst dort musste er sich dem späteren Turniersieger Jonny Clayton mit 2:6 geschlagen geben.
Durch seinen starken Auftritt erhöhte Sedlacek sein Preisgeld auf 31.000 Pfund. Damit verbesserte er sich vom 35. auf den 33. Rang.
Stephen Bunting konnte seinen Vorsprung dagegen nicht ausbauen. Der Engländer verlor in Basel mit 4:6 gegen Jeffrey de Graaf und bleibt bei 33.000 Pfund.
Nur noch 2.000 Pfund trennen die beiden Spieler.
Auch Joe Cullen besitzt mit 29.500 Pfund weiterhin Chancen. Der Engländer benötigt allerdings ein deutlich besseres Ergebnis als bei der Swiss Darts Trophy, wo er bereits in der ersten Runde ausschied.
European Tour Order of Merit 2026: Die entscheidenden Plätze
Nach 14 von 15 European Tour Turnieren ergibt sich an der Qualifikationsgrenze folgendes Bild:
| Platz | Spieler | Preisgeld |
|---|---|---|
| 27 | Cristo Reyes | £40.000 |
| 28 | Dave Chisnall | £37.000 |
| 29 | Cameron Menzies | £37.000 |
| 30 | Kim Huybrechts | £34.500 |
| 31 | Martin Schindler | £34.500 |
| 32 | Stephen Bunting | £33.000 |
| 33 | Karel Sedlacek | £31.000 |
| 34 | Joe Cullen | £29.500 |
| 35 | Sebastian Bialecki | £26.000 |
| 36 | Michael Smith | £25.000 |
Die Grenze verläuft zwischen Bunting und Sedlacek.
Das macht den letzten Wettbewerb der PDC European Tour besonders interessant. Schon wenige gewonnene Matches können die Rangliste verändern und über die Teilnahme an der Europameisterschaft entscheiden.
Niko Springer steht deutlich besser da
Während Schindler noch um seinen Startplatz kämpfen muss, befindet sich Niko Springer in einer wesentlich komfortableren Position.
Der Deutsche liegt mit 45.500 Pfund auf Rang 23 der European Tour Order of Merit.
In Basel setzte sich Springer zunächst mit 6:1 gegen Roman Wellinger durch. Anschließend unterlag er Gian van Veen deutlich mit 0:6.
Trotz dieser Niederlage verbesserte Springer seine Ausgangslage für Dortmund. Sein Vorsprung auf den ersten Spieler außerhalb der Top 32 beträgt mittlerweile 14.500 Pfund.
Damit gehört Springer zu den deutschen Spielern, die besonders gute Chancen auf eine Teilnahme an der European Championship besitzen.
Ross Smith führt die Rangliste vor Wessel Nijman an
An der Spitze der European Tour Order of Merit ist die Situation deutlich entspannter.
Ross Smith führt weiterhin mit 153.000 Pfund. Der Engländer besitzt einen Vorsprung von 37.000 Pfund auf Wessel Nijman und kann beim letzten Turnier nicht mehr von Platz eins verdrängt werden.
| Platz | Spieler | Preisgeld |
|---|---|---|
| 1 | Ross Smith | £153.000 |
| 2 | Wessel Nijman | £116.000 |
| 3 | Krzysztof Ratajski | £89.500 |
| 4 | Jonny Clayton | £86.000 |
| 5 | Nathan Aspinall | £82.000 |
| 6 | Josh Rock | £76.000 |
| 7 | Luke Littler | £75.000 |
| 8 | Luke Humphries | £75.000 |
Jonny Clayton machte durch seinen Triumph bei der Swiss Darts Trophy einen besonders großen Sprung. Der Waliser kassierte 35.000 Pfund für seinen Turniersieg und verbesserte sich auf Rang vier.
Luke Humphries steht nach seiner Finalteilnahme in Basel mit 75.000 Pfund auf dem achten Platz. Damit liegt er gleichauf mit Luke Littler.
Für diese Spieler steht die Qualifikation längst außer Frage. Im letzten Turnier geht es vor allem noch um ihre Position in der Setzliste.
Dutch Darts Championship entscheidet über die letzten EM-Tickets
Die Dutch Darts Championship vom 16. bis 18. Oktober in Maastricht bildet den Abschluss der European Tour Saison 2026.
Insgesamt werden erneut 230.000 Pfund Preisgeld ausgeschüttet. Der Sieger erhält 35.000 Pfund, der Finalist 15.000 Pfund.
Auch die Spieler auf den weiteren Plätzen sammeln wichtiges Preisgeld für die Rangliste.
Das Turnier besitzt deshalb besondere Bedeutung für Schindler, Bunting, Sedlacek und Cullen.
Schindler muss seinen Platz innerhalb der Top 32 verteidigen. Bunting benötigt ebenfalls ein gutes Ergebnis, um seinen knappen Vorsprung zu halten. Sedlacek wiederum könnte mit einem weiteren erfolgreichen Wochenende erstmals in die Qualifikationszone vorstoßen.
Nach dem Finale in Maastricht steht das Teilnehmerfeld der European Championship 2026 fest.
Die Europameisterschaft wird vom 22. bis 25. Oktober in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen.
Für die deutschen Dartsfans richtet sich der Blick vor allem auf Martin Schindler und Niko Springer. Während Springer bereits eine gute Ausgangsposition besitzt, muss Schindler beim letzten Turnier noch einmal um seine Teilnahme kämpfen.








