Players Championship 29 und 30: Topstars in Den Bosch

Players Championship 29 und 30: Den Bosch wartet auf zwei wichtige ProTour-Tage
Nur einen Tag nach dem Ende der World Series of Darts Finals richtet sich der Blick bereits auf die nächsten Turniere im PDC-Kalender. Am 22. und 23. September stehen im Maaspoort Den Bosch die Players Championship 29 und 30 auf dem Programm. Für viele Spieler geht es dabei längst nicht nur um einen weiteren ProTour-Titel, sondern um wichtige Preisgelder für die Players Championship Order of Merit und damit um die Qualifikation für die Finals in Minehead.
Eine wichtige Änderung gab es bereits vor dem Start: Luke Littler wird in Den Bosch nicht antreten. Der Weltranglistenerste war zunächst für beide Turniere gemeldet, zog seine Teilnahme aber nach dem Wochenende in Amsterdam zurück. Damit werden seine Chancen auf eine Qualifikation für die Players Championship Finals im November praktisch zunichtegemacht. Littler liegt aktuell nur auf Rang 125 der entsprechenden Order of Merit und deutlich außerhalb der Top 64.
Players Championship 29 und 30 mit starkem Teilnehmerfeld
Auch ohne Littler ist das Feld in Den Bosch prominent besetzt. Unter anderem stehen Michael van Gerwen, Gerwyn Price, Nathan Aspinall, Rob Cross, Josh Rock, James Wade, Ross Smith, Danny Noppert und Gian van Veen auf der Meldeliste.
Für die niederländischen Fans dürfte vor allem Michael van Gerwen interessant sein. Nach seinem frühen Aus bei den World Series Finals bekommt er direkt die nächste Gelegenheit, auf heimischem Boden ein sportliches Zeichen zu setzen.
Auch Ross Smith reist mit viel Selbstvertrauen nach Den Bosch. Erst am Sonntag gewann er die World Series of Darts Finals in Amsterdam und krönte damit seine starke Saison. Zwei Tage später wartet bereits das nächste Floor-Turnier.
Nicht dabei sind dagegen einige bekannte Namen. Luke Humphries, Gary Anderson, Stephen Bunting, Jonny Clayton und Ryan Searle fehlen beim Doppel in Den Bosch.
Deutsche Spieler ebenfalls zahlreich vertreten
Aus deutscher Sicht bieten die beiden Turniere ebenfalls mehrere interessante Namen.
Martin Schindler, Gabriel Clemens, Ricardo Pietreczko, Max Hopp, Kai Gotthardt, Lukas Wenig, Pascal Rupprecht und Arno Merk gehören zum gemeldeten Feld. Damit gibt es für die deutschen Spieler gleich zwei Möglichkeiten, wichtige Ranglistenpunkte und Preisgeld zu sammeln.
Gerade auf der Players Championship können einzelne starke Tage große Auswirkungen haben. Das Format ist kompromisslos: Wer früh verliert, ist sofort ausgeschieden, während ein tiefer Lauf innerhalb weniger Stunden viel Preisgeld bringen kann.
Warum die Players Championship jetzt besonders wichtig wird
Die Saison geht langsam in ihre entscheidende Phase. Insgesamt umfasst die Players Championship Serie 2026 34 Turniere. Nach Den Bosch bleiben nur noch vier weitere Events, ehe feststeht, welche 64 Spieler sich für die Players Championship Finals qualifizieren.
Damit steigt der Druck auf alle Spieler, die rund um die Qualifikationsgrenze liegen.
Jedes der beiden Turniere in Den Bosch verfügt über ein Preisgeld von 150.000 Pfund. Das Feld besteht regulär aus 128 Spielern. Freie Plätze von nicht teilnehmenden Tour Card Holdern werden über die Challenge Tour Order of Merit aufgefüllt.
Genau deshalb können Players Championship 29 und 30 für einige Profis deutlich wichtiger werden, als es auf den ersten Blick scheint.
Darts heute in Den Bosch: Zwei Tage voller Chancen
Players Championship 29 wird am Dienstag ausgetragen, Players Championship 30 folgt am Mittwoch. Beide Turniere beginnen laut aktuellem Zeitplan um 12:00 Uhr in Den Bosch. Die Matches der Hauptboards können über PDCTV verfolgt werden.
Für Darts heute sind die beiden Tage besonders interessant, weil sich gleich mehrere Geschichten überschneiden. Ross Smith kommt als frisch gekrönter Champion nach Den Bosch, Van Gerwen will nach seiner Enttäuschung in Amsterdam reagieren und zahlreiche Spieler kämpfen um ihre letzten realistischen Chancen auf Minehead.
Dass Luke Littler kurzfristig fehlt, verändert die Ausgangslage zusätzlich. Gleichzeitig öffnet seine Absage das Feld für Spieler, die in dieser Saison auf der ProTour regelmäßig gezeigt haben, wie eng die Leistungsdichte geworden ist.
Players Championship 29 und 30 könnten deshalb zwei der wichtigsten Floor-Turniere der verbleibenden Saison werden.








