Flanders Darts Trophy 2026: Wade gewinnt in Antwerpen

Flanders Darts Trophy 2026: Wade triumphiert in Antwerpen
James Wade hat die Flanders Darts Trophy 2026 gewonnen. Der Engländer besiegte Ross Smith im Finale von Antwerpen mit 8:4 und feierte damit seinen ersten Titel auf der European Tour seit zehn Jahren. Für „The Machine“ war es ein beeindruckender Abschluss eines langen und anspruchsvollen Darts-Tages.
Der Routinier überzeugte besonders in der entscheidenden Abendsession. Wade gewann zunächst sein Viertelfinale klar mit 6:0 gegen Danny Noppert. Danach setzte er sich im Halbfinale mit 7:4 gegen Damon Heta durch. Auch im Endspiel ließ er sich von einem engen Beginn nicht aus der Ruhe bringen.
James Wade kontrolliert das Finale gegen Ross Smith
Ross Smith hatte sich seinen Platz im Finale hart erarbeitet. Im Halbfinale überstand er gegen Gian van Veen zwei Matchdarts und entschied das Duell mit 7:6 für sich. Gegen Wade konnte er diesen Schwung jedoch nur kurz nutzen.
Nach vier Legs stand es 2:2. Anschließend übernahm Wade zunehmend die Kontrolle. Er bestrafte die Fehler seines Gegners auf den Doppelfeldern und nutzte seine eigenen Möglichkeiten mit der gewohnten Ruhe. Mit wichtigen Finishes setzte sich der Engländer zunächst auf 4:2 und später auf 7:3 ab.
Smith verkürzte noch einmal, doch eine echte Wende gelang ihm nicht. Wade verwandelte seinen nächsten Matchdart auf der Doppel 8 und machte den 8:4-Erfolg perfekt. Neben dem Titel erhielt der Sieger ein Preisgeld von 35.000 Pfund.
Erster European-Tour-Titel seit zehn Jahren
Der Erfolg bei der Flanders Darts Trophy 2026 besitzt für James Wade eine besondere Bedeutung. Obwohl der Engländer seit vielen Jahren zur Weltspitze gehört und zahlreiche große Titel gewonnen hat, musste er auf der European Tour lange auf seinen nächsten Turniersieg warten.
In Antwerpen zeigte Wade erneut, warum er auch mit 43 Jahren zu den unangenehmsten Gegnern im professionellen Darts gehört. Seine Averages waren nicht in jeder Begegnung außergewöhnlich hoch. Dafür traf er die wichtigen Doppel und blieb in den entscheidenden Momenten ruhig.
Bereits im Achtelfinale musste Wade einen schwierigen Test bestehen. Gegen Rob Cross setzte er sich erst im letzten Leg mit 6:5 durch. Danach steigerte er sich deutlich und ließ Danny Noppert beim 6:0 keine Chance. Mit dem 7:4 gegen Damon Heta und dem 8:4 im Finale folgten zwei weitere souveräne Auftritte.
Ross Smith verpasst seinen nächsten Titel
Auch Ross Smith spielte ein starkes Turnier. Am Finaltag gewann er drei enge Begegnungen, bevor Wade seine Serie stoppte. Im Achtelfinale bezwang Smith Gerwyn Price mit 6:5. Danach folgte ein weiterer Decider gegen Ryan Joyce, den er ebenfalls mit 6:5 gewann.
Besonders dramatisch verlief das Halbfinale gegen Gian van Veen. Der Niederländer hatte zwei Matchdarts, konnte seine Chancen aber nicht nutzen. Smith blieb im Turnier und erreichte mit einem 7:6 seinen vierten European-Tour-Endspielauftritt der Saison.
Im Finale fehlte ihm jedoch die Konstanz auf den Doppelfeldern. Wade nutzte diese Schwäche konsequent. Smith musste sich mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld von 15.000 Pfund begnügen.
Heta sorgt für den Moment des Finaltags
Einen der spektakulärsten Momente der Flanders Darts Trophy Ergebnisse lieferte Damon Heta. Der Australier lag im Viertelfinale gegen Nathan Aspinall bereits mit 3:5 zurück. Aspinall vergab mehrere Matchdarts und öffnete damit die Tür für ein Comeback.
Heta gewann drei Legs in Folge und beendete die Partie mit einem 129er-Finish über das Bullseye. Der 6:5-Erfolg brachte ihn ins Halbfinale, in dem Wade schließlich zu stark war.
Gian van Veen erreichte ebenfalls die Vorschlussrunde. Der Niederländer bezwang Chris Dobey im Viertelfinale mit 6:3, obwohl Dobey einen Average von mehr als 102 Punkten spielte. Im anschließenden Halbfinale verpasste Van Veen jedoch die Chance auf den Einzug ins Endspiel.
Flanders Darts Trophy Ergebnisse vom 13. September
Der Finaltag begann mit acht Achtelfinals. Gian van Veen, Chris Dobey, Ryan Joyce, Ross Smith, James Wade, Danny Noppert, Damon Heta und Nathan Aspinall qualifizierten sich für die Abendsession.
Im Viertelfinale gewann Van Veen mit 6:3 gegen Dobey. Smith setzte sich mit 6:5 gegen Joyce durch. Wade dominierte Noppert mit 6:0, während Heta Aspinall nach einer spektakulären Aufholjagd mit 6:5 bezwang.
Die Halbfinals endeten mit einem 7:6 für Smith gegen Van Veen und einem 7:4 für Wade gegen Heta. Im Endspiel sicherte sich Wade mit einem 8:4 gegen Smith den Titel.
Damit endete das ET13 der PDC European Tour mit einem verdienten Champion. Wer nach aktuellen Meldungen rund um Darts heute sucht, kommt an James Wade nicht vorbei. „The Machine“ hat in Antwerpen bewiesen, dass mit ihm bei den kommenden großen Turnieren weiterhin zu rechnen ist.









