Rob Cross darts: Karriere, Titel und PDC Profil

Rob Cross darts: Vom Elektriker zum Weltmeister
Rob Cross gehört zu den Spielern, die den modernen Dartsport mit einer außergewöhnlichen Geschichte geprägt haben. Noch bevor er auf den großen PDC Bühnen spielte, arbeitete der Engländer als Elektriker. Wenige Jahre später stand er im Finale der Weltmeisterschaft und gewann direkt den größten Titel im Sport.
Heute ist „Voltage“ längst mehr als nur der Überraschungsweltmeister von 2018. Rob Cross hat sich über Jahre in der Weltspitze gehalten, große TV Turniere gewonnen und immer wieder gezeigt, dass er in wichtigen Momenten sein bestes Spiel abrufen kann.
Auch 2026 hat er seine Klasse wieder unter Beweis gestellt. Mit dem Sieg bei Players Championship 22 in Wigan gewann Cross seinen ersten Titel der Saison und setzte ein wichtiges Zeichen für die kommenden Monate.
Rob Cross Alter, Herkunft und wichtige Fakten
Rob Cross wurde am 21. September 1990 geboren und kommt aus Hastings in England. Er trägt den Spitznamen „Voltage“ und spielt mit der rechten Hand.
Seine Walk-on-Musik ist „I Don’t Wanna Wait“ von David Guetta und OneRepublic. Cross nutzt 21,5-Gramm-Darts von Target. Eine zuverlässig bestätigte Angabe zu seiner Körpergröße gibt es nicht.
Für viele Darts Fans ist genau sein Weg besonders interessant. Cross kam nicht als Jugendstar in die PDC. Er spielte sich vergleichsweise spät nach oben und musste sich seine Position auf der Tour Schritt für Schritt erarbeiten.
Der WM Titel verändert alles
2017 spielte Rob Cross seine erste volle Saison auf der PDC Tour. Schon wenige Monate später gelang ihm etwas, das kaum jemand erwartet hatte.
Bei der Weltmeisterschaft 2018 erreichte Cross das Finale und traf dort auf Phil Taylor. Der Engländer gewann mit 7:2 Sätzen und holte direkt bei seinem ersten WM Auftritt den Titel.
Dieser Sieg machte ihn über Nacht zu einem der bekanntesten Darts Spieler der Welt. Cross hatte nicht nur Phil Taylor geschlagen. Er hatte bewiesen, dass sein starkes Scoring und seine ruhige Art auch unter dem größten Druck funktionieren.
Für Darts heute bleibt diese Weltmeisterschaft einer der bemerkenswertesten Aufstiege der PDC Geschichte.
Große Titel auf der TV Bühne
Der WM Erfolg war kein einmaliger Moment. Rob Cross gewann in den folgenden Jahren weitere große Turniere und bestätigte damit seinen Platz in der Weltspitze.
2019 holte er den World Matchplay Titel in Blackpool. Im Finale setzte er sich gegen Michael Smith durch und gewann eines der prestigeträchtigsten Turniere im gesamten Kalender.
Im selben Jahr triumphierte Cross auch bei der European Championship. Zwei Jahre später gewann er den Titel erneut und wurde damit zweifacher Europameister.
Diese Titel zeigen, dass Cross nicht nur in kurzen Turnierformaten gefährlich ist. Gerade auf den großen Bühnen mit längeren Matches kann er sein Spiel über viele Legs stabil halten.
Warum Rob Cross so unangenehm zu spielen ist
Rob Cross wirkt am Oche meist ruhig. Er sucht keine große Show und verändert seinen Rhythmus selten. Genau das macht ihn für viele Gegner schwierig.
Wenn sein Scoring läuft, spielt Cross sehr direkt und mit hohem Tempo. Seine 140er und 180er kommen oft in Serien. Dadurch kann er ein Match innerhalb weniger Minuten drehen.
Dazu kommt seine Erfahrung in engen Situationen. Cross hat WM Finals, große European Tour Matches und lange Abende beim World Matchplay erlebt. Er bleibt auch dann im Spiel, wenn er nicht sofort seinen besten Tag hat.
Seine Doppel sind ein weiterer wichtiger Punkt. Cross spielt viele Checkouts ohne unnötige Umwege und nutzt Fehler des Gegners oft sofort aus.
Der Titel in Wigan gibt neues Selbstvertrauen
Bei Players Championship 22 in Wigan zeigte Rob Cross zuletzt wieder seine ganze Qualität. Im Finale besiegte er Maik Kuivenhoven mit 8:5 und gewann seinen ersten Titel des Jahres 2026.
Für Cross war der Erfolg besonders wertvoll, weil er sieben Matches an einem Tag gewinnen musste. Auf dem Weg zum Titel setzte er sich unter anderem gegen Stephen Bunting durch und spielte in den entscheidenden Runden sehr konstant.
Kurz danach erreichte Cross auch das Finale beim Slovak Darts Open. Dort verlor er gegen Wessel Nijman, zeigte aber erneut, dass er aktuell wieder regelmäßig in den späten Turnierphasen auftaucht.
Rob Cross und die Darts Weltrangliste
Rob Cross gehört weiterhin zu den erfahrensten Spielern auf der PDC Tour. Seine großen Titel sichern ihm einen besonderen Platz in der Darts Weltrangliste, auch wenn sich die Spitze durch Spieler wie Luke Littler, Luke Humphries und Gian van Veen zuletzt stark verändert hat.
Für Cross geht es nun darum, seine Form aus Wigan mitzunehmen. Mit dem World Matchplay in Blackpool wartet bald ein Turnier, das er bereits gewinnen konnte und das perfekt zu seinem Spiel passt. Die Ausgabe 2026 beginnt am 18. Juli.
Wer aktuelle Darts Ergebnisse verfolgt, sollte Rob Cross deshalb weiter genau im Blick behalten. „Voltage“ hat längst bewiesen, dass er sich nach schwierigeren Phasen zurückkämpfen kann. Sein jüngster Titel könnte der Beginn eines starken zweiten Halbjahres sein.









